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Lohnt sich ein Balkonkraftwerk? – Alle Vor- und Nachteile im Check!

Author's iconHenry Seyffert
Wirtschaftlichkeit
Lesezeit 12 Minuten
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In Zeiten steigender Strompreise und des wachsenden Bewusstseins für den Klimawandel suchen immer mehr Menschen nach umweltfreundlichen Lösungen, um ihren Energieverbrauch zu optimieren. Eine Photovoltaikanlage ist dafür die beste Möglichkeit. Traditionell waren diese Systeme allerdings nur EigenheimbesitzerInnen vorbehalten, die genug Platz für die großflächigen Solar-Panels auf dem Dach bereitstellen konnten. 

In den letzten Jahren hat sich das allerdings geändert! Balkonkraftwerke sind kleinere PV-Systeme, die ohne Vorkenntnisse quasi überall installiert werden können und sich bereits nach wenigen Jahren amortisieren. So kann sich im Grunde jeder an der Energiewende beteiligen.

Gerade deshalb stellen sich jetzt viele Solar-Interessierte die Frage: Lohnt sich ein Balkonkraftwerk? 

In diesem Beitrag liefern wir die Antwort. Wir klären, ob sich die Anschaffung einer Mini-Solaranlage für Dich rentiert und zeigen Dir, worauf Du beim Kauf achten solltest. 

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Wie funktioniert ein Balkonkraftwerk?

Aber zuerst zu den Grundlagen: Wie produziert ein Balkonkraftwerk eigentlich Strom? 

Der wichtigste Teil eines Balkonkraftwerks sind die Solarmodule. Sie bestehen aus kleineren Solarzellen, die das Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln. Allerdings ist diese Leistung nicht direkt nutzbar. Photovoltaikanlagen erzeugen grundsätzlich Gleichstrom, der mit dem Strom im Hausnetz nicht kompatibel ist. Deshalb muss die erzeugte Energie zunächst in einem Wechselrichter umgewandelt werden. 

Der Wechselrichter ist das Herzstück eines Balkonkraftwerks. Er wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom um. Danach wird die Energie ins Hausnetz weitergeleitet. Der Strom geht immer den Weg des geringsten Widerstands. Deine Geräte werden also ganz automatisch als erstes versorgt

Grundsätzlich kann eine Mini-PV-Anlage quasi überall montiert werden. Auf der Terrasse, an der Fassade oder eben am namensgebenden Balkon. Die Installation selbst dauert nur wenige Minuten: Die Module werden per Kabel mit dem Wechselrichter verbunden, der dann über eine handelsübliche Steckdose das eigene Hausnetz mit grünem Strom versorgt. 

Der unkomplizierte Aufbau ist also ein großer Vorteil von Balkonkraftwerken. 

Komplettsets von priwatt kommen mit allen Teilen, die Du benötigst, um Deine Anlage selbst aufzubauen und sofort zu nutzen. So musst Du Dir nicht alles einzeln zusammenkaufen.

Was kostet ein Balkonkraftwerk?

Der generelle Trend bei der Preisentwicklung für Mini-Solaranlagen ist erfreulich für VerbraucherInnen. Dank der fortschreitenden wissenschaftlichen Entwicklung sanken die Preise für Solarmodule und damit auch für Balkonkraftwerke in den vergangenen Jahrzehnten deutlich: Kostete ein Photovoltaik-Modul im Jahr 2016 noch durchschnittlich 0,50 € pro kWp, waren es 2020 nur noch 0,22 € pro kWp. Das ist ein Preisrückgang von insgesamt 66 %.

Die geopolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahre sorgten allerdings immer wieder für neue Herausforderungen bei der Beschaffung und Lieferung einzelner Komponenten. Dies führte mitunter zu einer dynamischen Kostensituation mit variierenden Preisen.

Inzwischen hat sich die Preislage auf dem Photovoltaik-Markt glücklicherweise wieder beruhigt, sodass VerbraucherInnen langfristig mit einer positiven Entwicklung bei den Balkonkraftwerk-Kosten rechnen können. 

Außerdem hat die Bundesregierung zum Jahresbeginn noch einmal einen großen Anreiz für die Anschaffung eines Balkonkraftwerks geliefert: 

Seit dem 1. Januar 2023 sind Balkonkraftwerke vollständig von der Mehrwertsteuer befreit.

Zuvor mussten Photovoltaikanlagen mit den vollen 19 % versteuert werden.

Unsere Produkte werden deshalb sogar noch günstiger: Für alle Komplettsets und Einzelprodukte bezahlst Du 0 % Mehrwertsteuer!

Speicher machen Balkonkraftwerke noch lohnenswerter

Nicht nur Photovoltaik-Anlagen sind inzwischen günstiger und effizienter: Balkonkraftwerk-Speicher können den erzeugten Strom eines Balkonkraftwerks für die spätere Nutzung zwischenspeichern. So kannst Du Deinen Strom dann nutzen, wenn Du ihn wirklich brauchst. 

In der Vergangenheit waren Stromspeicher für Balkonkraftwerke aufgrund der hohen Anschaffungskosten selten wirtschaftlich. Das hat sich inzwischen geändert: Unser Speichersystem von Zendure kostet nur ca. halb so viel wie vergleichbare Systeme und ist deshalb erstmals auch für Mini-Solaranlagen geeignet. In Verbindung mit unseren auf 800 Watt upgradefähigen Balkonkraftwerk-Komplettsets amortisiert sich der Speicher bereits nach durchschnittlich 9 Jahren.

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Warum Balkonkraftwerk-Speicher für Deine Stecker-Solaranlage sinnvoll sein können, erklären wir Dir in diesem Blogartikel.

Wie viel Strom produziert ein Balkonkraftwerk?

Die Stromproduktion eines Balkonkraftwerks hängt von mehreren Faktoren ab, insbesondere von der Ausrichtung, der Modulneigung und der Sonneneinstrahlung am Standort. Je nach Bedingungen kann der jährliche Ertrag pro Solarmodul zwischen 200 und 350 Kilowattstunden liegen. Ein Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 600 Watt erzeugt somit durchschnittlich 500 bis 600 Kilowattstunden Ökostrom im Jahr. Die erzeugte Wattzahl ist zwar begrenzt, doch selbst eine vergleichsweise geringe Leistung kann bereits spürbare Einsparungen bei den Stromkosten bringen.

Zum Vergleich: Ein Vier-Personen-Haushalt benötigt jährlich etwa 4000 Kilowattstunden Strom. Auch wenn ein Balkonkraftwerk den gesamten Bedarf nicht decken kann, reduziert jede erzeugte Wattstunde die Menge an Energie, die aus dem Netz bezogen werden muss. Da die Energiepreise kontinuierlich steigen, wird jede selbst produzierte Wattstunde zusätzlich wertvoller. Schon mit einem einzigen Modul ist eine jährliche Ersparnis von rund 100 Euro realistisch. Wer eine höhere Leistung erzielen möchte, kann sein Balkonkraftwerk durch zusätzliche Module erweitern und so den eigenen Ertrag weiter steigern.

Ein größerer Ertrag bedeutet nicht nur finanzielle Vorteile, sondern auch eine nachhaltigere Energieversorgung. Wer mehr Watt in das eigene Hausnetz einspeist, reduziert die Abhängigkeit von konventionellen Stromquellen und senkt langfristig seine Energiekosten. Balkonkraftwerke bieten damit eine flexible Möglichkeit, erneuerbare Energie direkt zu nutzen. Besonders Haushalte mit einem gleichmäßigen Stromverbrauch profitieren von einer höheren Leistung, da mehr selbst erzeugter Strom direkt verbraucht werden kann. Je mehr Watt ein Balkonkraftwerk produziert, desto lohnenswerter wird die Investition – sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch.

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?

Da wir geklärt haben, wie viel ein Balkonkraftwerk durchschnittlich kostet und welche Stromersparnis pro Jahr realistisch ist, beantworten wir nun die Frage, ob sich ein Balkonkraftwerk für Dich lohnt. 

Die Antwort: Ein Balkonkraftwerk lohnt sich fast immer. Auch wenn Dein Standort oder Dein Nutzungsverhalten nicht optimal sind, verlängert das lediglich die Zeit bis sich das Investment rentiert. Balkonkraftwerke sparen also für relativ kleines Geld jedes Jahr einiges an Stromkosten und sind dabei auch noch gut für die Umwelt.

Zur Erinnerung: Stecker-Solaranlagen werden allgemein als "Balkonkraftwerke" bezeichnet, allerdings gibt es die kompakten PV-Anlagen nicht nur für den Gitterbalkon, sondern auch für (Garten-)Flächen, die Fassade, das Flachdach und Schrägdach sowie für Bastler ohne spezielle Halterung.

Du brauchst also nicht einmal zwingend einen Balkon, um ein "Balkonkraftwerk" zu betreiben!

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk wirtschaftlich?

Das wohl größte Argument für die Anschaffung eines Balkonkraftwerks ist die Möglichkeit, Stromkosten zu sparen. Durch die Eigenproduktion von umweltfreundlicher Energie kannst Du Deine Stromrechnung deutlich reduzieren. Dabei sind die Anschaffungskosten für ein Balkonkraftwerk vergleichsweise gering, wodurch sich die Investition in der Regel bereits nach 4 bis 6 Jahren amortisiert. Den erzeugten Strom verbrauchst Du idealerweise komplett selbst. Bei guter Ausrichtung kannst Du so 100 bis 200 € im Jahr sparen! Und falls der Strompreis weiterhin steigt, wird Deine Anlage sogar noch wirtschaftlicher. 

Bei priwatt garantieren wir die Leistung Deiner Plug&Play-Solaranlage für 25 Jahre. Die Lebensdauer für ein durchschnittliches Balkonkraftwerk kann aber leicht 30 Jahre oder mehr betragen. Bei dieser Langlebigkeit fällt eine Amortisationsdauer von 4 bis 6 Jahren kaum ins Gewicht. Bereits nach weniger als einem Drittel der Zeit sind die Kosten Deines Balkonkraftwerks wieder erwirtschaftet und Du kannst über viele Jahre bares Geld sparen.

Um rentable Leistungswerte zu erreichen, braucht Dein Balkonkraftwerk außerdem nicht zwingend eine Südausrichtung. Auch eine Aufstellung nach Westen oder Osten ist bestens für die solare Stromproduktion geeignet und in jedem Fall wirtschaftlich. 

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk für die Umwelt?

Viele Menschen entscheiden sich nicht nur aus finanziellen Gründen für ein Balkonkraftwerk, sondern auch wegen der positiven Auswirkungen auf das Klima. Der selbst erzeugte Solarstrom reduziert den Bedarf an konventioneller Energie und hilft dabei, fossile Brennstoffe zu ersetzen. Gerade kleine Solaranlagen für den Balkon ermöglichen es, ohne großen Aufwand sauberen Strom zu produzieren und den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

Ein wesentlicher Vorteil ist, dass die durch Balkonkraftwerke erzeugte Energie zu den erneuerbaren Energien zählt. Sonnenenergie steht unbegrenzt zur Verfügung und ist deutlich umweltfreundlicher als fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) verursacht eine Photovoltaikanlage während ihres gesamten Lebenszyklus nur 50 bis 67 Gramm CO₂ pro erzeugter Kilowattstunde, während ein Braunkohlekraftwerk im Vergleich dazu durchschnittlich 1.075 Gramm CO₂ pro Kilowattstunde ausstößt. Die CO₂-Einsparung ist also enorm, was Balkonkraftwerke zu einer der nachhaltigsten Energiequellen macht.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die schnelle energetische Amortisation. Ein Balkonkraftwerk hat bereits nach ein bis zwei Jahren so viel Solarstrom erzeugt, wie für seine Herstellung verbraucht wurde. Im Gegensatz dazu verbrennen Kraftwerke, die auf fossile Energieträger setzen, kontinuierlich Ressourcen und gleichen ihre Umweltbelastung nie aus. Mit einer Mini-Solaranlage kann also jeder aktiv dazu beitragen, klimafreundliche Energie zu nutzen und die CO₂-Emissionen langfristig zu senken.

Auch die Herstellung von Solarmodulen ist vergleichsweise umweltfreundlich. Sie bestehen hauptsächlich aus Silizium, einem der häufigsten Elemente der Erde, das leicht gefördert werden kann. Zwar werden in der Produktion auch Schwermetalle wie Blei oder Cadmium verwendet, doch wenn diese fachgerecht entsorgt werden, entsteht kein Umweltproblem. Fast alle Komponenten eines Balkonkraftwerks sind recyclebar, wodurch Ressourcen geschont und die Umweltbelastung minimiert wird.

Neben der Windkraft hat die Photovoltaik die beste Umweltbilanz unter allen großen Energieträgern. Jeder erzeugte Watt trägt dazu bei, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu senken. Mit einem Balkonkraftwerk kann also jeder aktiv mithelfen, den eigenen Stromverbrauch umweltfreundlicher zu gestalten und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Das heißt: Du trägst mit dem Kauf einer Mini-Solaranlage aktiv dazu bei, den Klimawandel zu bekämpfen und die Umwelt zu schützen. 

Welche Förderungen und Zuschüsse gibt es für Balkonkraftwerke?

Trotz der ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile, die ein Balkonkraftwerk bietet, hat nicht jeder die finanziellen Mittel für einen Kauf. Deshalb gibt es staatliche und private Förderungen, die den Kauf einer Anlage erleichtern. Besonders attraktiv sind Zuschüsse, die den Einstieg in die eigene Stromproduktion günstiger machen und langfristig helfen, mehr kWh selbst zu erzeugen und somit Stromkosten zu sparen.

Eines der wichtigsten Steuerinstrumente für den Ausbau des Solarsektors ist die Einspeisevergütung, die im sogenannten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt ist. Diese Richtlinie garantiert eine feste Vergütung für den erzeugten Strom, der in das öffentliche Netz eingespeist wird. Die Vergütung variiert je nach Größe des Systems: Seit dem 30. Juli 2022 liegt sie bei 8,2 Cent pro kWh für Anlagen bis 10 Kilowattpeak, beziehungsweise 7,1 Cent pro kWh für Anlagen über 10 Kilowattpeak. Da der größte Teil des erzeugten Solarstroms jedoch direkt im Haushalt verbraucht wird, ist die Einspeisevergütung für Balkonkraftwerke in vielen Fällen weniger relevant. Trotzdem kann die Erzeugung von mehr kWh helfen, die Abhängigkeit vom Stromnetz zu reduzieren.

Es gibt zudem regionale Förderprogramme, die speziell auf Balkonkraftwerke ausgerichtet sind. Viele Bundesländer und Städte bieten Zuschüsse für die Anschaffung einer Mini-Solaranlage an. Je nach Standort kannst Du 15 bis 50 % des Kaufpreises erstattet bekommen. Falls Du wissen möchtest, welche Förderungen es in Deiner Region gibt, lohnt sich ein Blick in die Förderlandkarte der Smart-Grids-Plattform Baden-Württemberg oder eine Recherche bei der Bundesnetzagentur, die häufig Informationen zu relevanten Fördermöglichkeiten bereitstellt.

Auch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es eine Förderung für Balkonkraftwerke. Mit dem KfW-Programm 270 kannst Du einen zinsgünstigen Kredit in Anspruch nehmen, um die Kosten für den Kauf und die Installation zu finanzieren. Darüber hinaus existieren verschiedene private Stiftungen und Fonds, die Projekte im Bereich erneuerbarer Energien fördern. Weitere Informationen dazu können ebenfalls bei der Bundesnetzagentur oder direkt bei kommunalen Behörden und Umweltorganisationen eingeholt werden.Dank der zunehmenden Unterstützung durch staatliche und private Institutionen wird der Kauf eines Balkonkraftwerks immer attraktiver. Jede geförderte Mini-Solaranlage trägt dazu bei, mehr kWh umweltfreundlichen Solarstrom ins Hausnetz einzuspeisen und den Anteil erneuerbarer Energien weiter auszubauen.

Brauchst Du eine Genehmigung für ein Balkonkraftwerk?

Wie alle PV-Anlagen müssen auch Balkonkraftwerke beim örtlichen Netzbetreiber sowie im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (MaStR) registriert werden. Allerdings profitieren Mini-Solaranlagen von einem vereinfachten Anmeldeverfahren.

Zunächst musst Du Deine Mini-Solaranlage beim örtlichen Netzbetreiber registrieren. Häufig sind das die Stadtwerke oder ein größerer Energieversorger. Die Registrierung erfolgt im Normalfall über ein Onlineformular und ist komplett kostenlos.

Wichtig: Stromanbieter und örtlicher Netzbetreiber gehören nicht zwangsläufig zusammen. Im Regelfall richtest Du Dich immer an Deinen Netzbetreiber, denn er sichert und stabilisiert das öffentliche Stromnetz.

Anfang 2024 will die Bundesregierung den Anmeldeprozess für PV-Anlagen im Zuge ihres „Solarpakets 1“ stark vereinfachen. Die Registrierung beim Netzbetreiber würde dann vollständig wegfallen. Wenn Du mehr über das Solarpaket 1 und dessen Auswirkungen erfahren möchtest, schau gerne bei unserem Blogartikel zum Thema vorbei.

Danach muss Dein Balkonkraftwerk noch im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet werden. In dieser Übersicht werden alle im Betrieb stehenden Strom- und Gaserzeugungsanlagen festgehalten. Dazu zählen auch steckerfertige Photovoltaik-Anlagen für das Dach, den Garten oder den Balkon. 

Wenn Du die Registrierung Deiner Photovoltaikanlage selbst übernehmen möchtest, kannst Du dies in etwa 20 Minuten auf der Webseite der Bundesnetzagentur tun.

Allerdings kannst Du Dir diesen Aufwand mit unseren kostenlosen Anmeldeservice komplett sparen und Dich zurücklehnen. Wir übernehmen die Registrierung Deiner Anlage im MaStR und unterstützen Dich bei der Anmeldung beim Netzbetreiber.

Muss Deine Vermietung der Anmeldung zustimmen? 

Grundsätzlich musst Du die Erlaubnis Deiner Vermietung oder Hauseigentümergemeinschaft einholen, bevor Du eine Mini-PV-Anlage an Deinem Balkon oder Deiner Fassade installierst. Erst nach Erteilung der Genehmigung darfst Du mit der Montage beginnen. Es gibt jedoch bestimmte Bedingungen, unter denen die Vermietung der Installation nicht widersprechen darf: Gemäß einem Urteil des Amtsgerichts Stuttgart vom 30. März 2021 (AG Stuttgart, AZ 37 C 2283/20) darf die Erlaubnis nicht verweigert werden, wenn die Anlage fachmännisch installiert wurde, leicht rückbaubar ist und die Mietsache nicht verschlechtert. 

Allerdings kann die Vermietung die Installation von Balkonkraftwerken im Mietvertrag ausdrücklich untersagen oder spezielle Anforderungen stellen. Daher ist es ratsam, vor dem Kauf einer Stecker-Solaranlage einen Blick in die Vertragsunterlagen zu werfen.

Im Frühjahr 2024 plant die Bundesregierung, Balkonkraftwerke in die Liste der privilegierten Maßnahmen aufzunehmen, um den Ausbau von Balkonkraftwerken zu fördern. Mieter hätten dann das Recht auf die Zustimmung zur Installation.

Ist ein Balkonkraftwerk sicher? 

Grundsätzlich sind sich Verbraucherzentralen und zahlreiche Expertinnen und Experten einig: Balkonkraftwerke sind sicher und können ohne Bedenken im Haushalt genutzt werden. Das gilt sowohl für die vom VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) empfohlenen Wieland-Stecker als auch für haushaltsübliche Schuko-Stecker. Wichtig ist, dass die Mini-Solaranlage korrekt angeschlossen und ein sicherer Wechselrichter verwendet wird. Solange diese Bedingungen erfüllt sind, lässt sich das Balkonkraftwerk problemlos über eine Steckdose mit dem Hausnetz verbinden, ohne dass von der Anlage ein erhöhtes Risiko ausgeht.

Der Wechselrichter ist das zentrale Sicherheitselement eines Balkonkraftwerks, da er den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom umwandelt. Moderne Wechselrichter verfügen über einen sogenannten Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz), der sicherstellt, dass beim Ziehen des Steckers oder bei einem Stromausfall keine Spannung mehr anliegt. Dadurch wird verhindert, dass das Balkonkraftwerk weiterhin Strom ins Netz einspeist, was sowohl die Brandgefahr als auch mögliche Sicherheitsrisiken für das Stromnetz minimiert. Die elektrische Leistung eines Balkonkraftwerks – unabhängig davon, ob es 300 Watt, 600 Watt oder mehr erzeugt – hat somit keinen Einfluss auf das Sicherheitsrisiko, solange ein zertifizierter Wechselrichter verwendet wird.

Ein weiterer Vorteil ist, dass für die Installation eines Balkonkraftwerks keine Elektrofachkraft erforderlich ist. Die Solarmodule werden einfach mit dem Wechselrichter verbunden, und dieser kann direkt über eine Steckdose in das Hausnetz einspeisen. In den meisten Fällen genügt eine haushaltsübliche Schuko-Steckdose, allerdings empfehlen einige Netzbetreiber die Installation einer speziellen Wieland-Steckdose, die zusätzlichen Schutz bieten soll. Technisch ist dies jedoch nicht zwingend notwendig, da ein Wechselrichter mit integriertem NA-Schutz bereits einen sicheren Betrieb gewährleistet.

Zusätzlich müssen Balkonkraftwerke strenge Sicherheitsnormen erfüllen. Die Solarmodule werden nach den Standards IEC61215:2016 und IEC61730-1/-2:2016 geprüft, während die Wechselrichter nach den Normen VDE-AR-N 4105:2018 und EN50549-1:2019 zertifiziert sein müssen. Diese Vorgaben stellen sicher, dass die eingesetzten Komponenten höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen und keine Gefahr für den Betrieb im Haushalt darstellen.

Durch die einfache Handhabung und die hohen Sicherheitsstandards stellen Balkonkraftwerke keine größere Brandgefahr dar als gewöhnliche Haushaltsgeräte wie eine Waschmaschine oder ein Kühlschrank. Wer auf einen hochwertigen Wechselrichter, eine stabile Steckdose und eine fachgerechte Installation achtet, kann seine Anlage bedenkenlos nutzen und von den Vorteilen der eigenen Solarstromerzeugung profitieren. 

Unsere Balkonkraftwerke müssen schon seit mehreren Jahren strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen: Die Solarmodule sind unter anderem nach den Normen IEC61215:2016 und IEC61730-1/-2:2016 zertifiziert. Auch unsere Wechselrichter sind nach den Normen für Relais für Netz-und-Anlagenschutz VDE-AR-N 4105:2018 und EN50549-1:2019 geprüft.

Welchen Stromzähler und welche Steckdose brauche ich?

Wenn ein Balkonkraftwerk beim Netzbetreiber registriert wird, kann es notwendig sein, den Stromzähler auszutauschen. Das betrifft vor allem ältere Ferraris-Zähler mit Drehscheibe, die rückwärts laufen, wenn mehr Solarstrom produziert als verbraucht wird. Dadurch kann der Stromverbrauch fehlerhaft erfasst werden, was zu Problemen bei der Abrechnung von Steuern und Abgaben führt. Um dies zu vermeiden, wird der alte Zähler in der Regel durch eine moderne elektronische Variante mit Rücklaufsperre oder Zweirichtungsmessung ersetzt. Der Austausch wird vom Netzbetreiber durchgeführt und ist für den Betreiber des Balkonkraftwerks kostenlos.

Neben dem Stromzähler spielt auch die Steckdose eine entscheidende Rolle, über die der erzeugte Solarstrom ins Hausnetz eingespeist wird. Einige Netzbetreiber fordern die Installation einer Wieland-Steckdose, die als besonders sicher gilt. Standardmäßig nutzen Balkonkraftwerke jedoch haushaltsübliche Schuko-Stecker, die ebenfalls als sicher gelten, wenn sie korrekt angeschlossen werden. Wichtig ist, dass die Wahl der Steckdose nicht in die Zuständigkeit des Netzbetreibers fällt und der Austausch daher nicht verpflichtend ist.

Auch die Anzahl der Module und die erzeugte Leistung beeinflussen die Anforderungen an den Stromanschluss. Je mehr Watt das Balkonkraftwerk produziert, desto höher ist der Anteil des selbst genutzten Solarstroms und desto größer die Einsparungen bei den Stromkosten. Ein 600-Watt-Balkonkraftwerk kann beispielsweise bis zu 600 kWh im Jahr erzeugen, wodurch sich der Netzbezug deutlich reduziert. Wer mehrere Module anschließt und eine höhere Leistung erzielen möchte, sollte sicherstellen, dass der vorhandene Stromzähler für die Einspeisung geeignet ist. In den meisten Fällen reicht eine gewöhnliche Haushaltssteckdose aus, sodass die Installation eines Balkonkraftwerks einfach und unkompliziert bleibt.

Wenn Du weitere Einzelheiten zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Steckervarianten erfahren möchtest, schau gerne in diesem Blogartikel vorbei.

Fazit: Alle Vor- und Nachteile noch einmal zusammengefasst

Balkonkraftwerke bieten Dir die Möglichkeit, selbst grünen Strom zu produzieren und dadurch langfristig Geld zu sparen. Das ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch ein wichtiger Schritt, um die private Klimawende voranzutreiben und die Umwelt zu schützen.

Natürlich solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass die Installation einer Mini-Solaranlage auf bestimmten Balkonen mehr Sinn ergibt als auf anderen. Eine südliche Ausrichtung ist nicht unbedingt nötig – trotzdem kann potenziell einiges an Energie verloren gehen, wenn die Anlage ständig verschattet ist oder zu wenig Sonnenlicht auf die Module fällt. 

Allerdings sind das Ausnahmefälle: In der Regel ist ein Balkonkraftwerk eine hervorragende Investition, die Dir über Jahrzehnte gute Dienste leisten wird.

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Henry Seyffert

Als Bachelor der Kommunikations- und Medienwissenschaft ist er bei priwatt für die textlichen Inhalte zuständig, die Du online bei uns findest. Ursprünglich in der Automobilbranche tätig, hat er vor einiger Zeit seine Leidenschaft für erneuerbare Energien entdeckt und setzt nun sein Wissen ein, um die Energiewende voranzubringen.

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