Stromzähler anschließen: Was Du selbst darfst, und was nicht!

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Dominik Broßell

Redakteur

EnergiemanagementLesezeit 5 Minuten
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Du möchtest wissen, wie viel Strom einzelne Geräte oder Räume verbrauchen? Ein Zwischenzähler oder Smart Plug macht Deinen Verbrauch transparent – und einige davon kannst Du ganz einfach selbst anschließen. Wichtig ist nur, die richtige Variante zu wählen. Hier erfährst Du, welche Zähler Du gefahrlos selbst nutzen kannst und wann eine Elektrofachkraft ran muss.

Erst mal wichtig: Was darfst Du überhaupt selbst anschließen?

In Deutschland gilt eine klare Regel: Arbeiten an der festen Elektroinstallation dürfen nur Elektrofachkräfte ausführen. Das betrifft den Hauptstromzähler ebenso wie fest verdrahtete Zwischenzähler, die direkt in einen Stromkreis (mit Außenleiter L, Neutralleiter N und Schutzleiter PE) eingebunden werden.

Was Du dagegen problemlos selbst nutzen darfst, sind steckbare Messgeräte, die einfach zwischen Steckdose und Gerät gesteckt werden, ganz ohne Eingriff in die Hausinstallation. Genau darum geht es in diesem Ratgeber.

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Welche Messgeräte gibt es?

  • Smart Plugs (steckbare Zwischenstecker): Werden zwischen Steckdose und Gerät gesteckt und messen dessen Verbrauch. Viele senden die Daten per WLAN an eine App. Ideal für einzelne Geräte wie Kühlschrank, Fernseher oder Waschmaschine – und komplett Plug & Play.
  • Steck-Zwischenzähler: Funktionieren ähnlich wie Smart Plugs, zeigen den Verbrauch aber meist direkt auf einem Display an. Auch sie werden nur eingesteckt.
  • Fest verdrahtete Zwischenzähler: Werden dauerhaft in einen Stromkreis eingebunden (z. B. für eine ganze Untermieter-Wohnung). Das ist Sache der Elektrofachkraft.
  • Drehstromzähler: Erfassen dreiphasig (L1, L2, L3 plus N) und kommen etwa bei starken Verbrauchern wie einer Wallbox zum Einsatz. Auch hier: fest verdrahtet, also ein Fall für den Profi.

Für die meisten privaten Haushalte reichen digitale Smart Plugs oder Steck-Zwischenzähler völlig aus, am besten mit App-Anbindung, damit Du Deinen Verbrauch bequem im Blick behältst.

So schließt Du einen Smart Plug oder Steck-Zwischenzähler an

Bei den steckbaren Varianten ist die „Installation" denkbar einfach und völlig ungefährlich:

  1. Gerät vorbereiten: Trenne das Gerät, dessen Verbrauch Du messen willst, kurz von der Steckdose.
  2. Zwischenzähler einstecken: Stecke den Smart Plug bzw. Steck-Zwischenzähler in die Steckdose.
  3. Gerät anschließen: Verbinde Dein Gerät nun mit dem Zwischenzähler statt direkt mit der Steckdose.
  4. App koppeln (optional): Verbindest Du einen smarten Zähler mit Deinem WLAN, richtest Du ihn einmalig über die zugehörige App ein. Danach siehst Du den Verbrauch in Echtzeit.
  5. Belastbarkeit beachten: Achte darauf, dass die maximale Leistung des Zwischenzählers (meist rund 3.680 Watt bei Schuko) über dem Verbrauch Deines Geräts liegt.

Das war's, ganz ohne Werkzeug und ohne Eingriff in die Elektrik.

Wann Du eine Elektrofachkraft brauchst

Sobald ein Zähler fest verdrahtet werden soll, also mit L, N und ggf. PE in einen Stromkreis oder in den Zählerschrank eingebunden wird, ist eine Elektrofachkraft Pflicht.

Das gilt zum Beispiel für:

  • einen Zwischenzähler für eine komplette Wohnung oder Einliegerwohnung,
  • Drehstromzähler für Wallbox oder Wärmepumpe,
  • jede Änderung am Zählerschrank oder Hauptzähler.

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Ein Zwischenzähler macht Deinen Verbrauch sichtbar, aber richtig sparen kannst Du, wenn Du Deinen Strom selbst erzeugst. Mit einem Balkonkraftwerk von priwatt produzierst Du grünen Strom für Deine Wohnung oder Dein Eigenheim und sparst je nach Anlage mehrere Hundert Euro pro Jahr. Unsere Komplettsets enthalten alle Teile für den Aufbau und werden nach dem Plug-&-Play-Prinzip einfach in die Steckdose gesteckt, ganz ohne Elektrofachkraft.

Fazit

Deinen Verbrauch selbst zu messen ist einfacher, als viele denken, solange Du zur richtigen Variante greifst: Smart Plugs und Steck-Zwischenzähler steckst Du gefahrlos selbst ein und behältst Deinen Verbrauch per App im Blick. Alles, was fest ins Hausnetz verdrahtet wird, gehört dagegen in die Hände einer Elektrofachkraft. So bleibst Du auf der sicheren Seite – und mit einem Balkonkraftwerk machst Du aus Transparenz gleich echte Ersparnis.

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Dominik BroßellRedakteur

Als euer Experte für Solartechnik und erneuerbare Energien informiert euch Dominik regelmäßig im priwatt-Blog über alles Wissenswerte rund um die Themen Balkonkraftwerk, PV, Stromtarife, Batteriespeicher und Co.

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