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Homeoffice-Stromkosten ▷ So kannst Du sparen

Author's iconSophia Reker
Wissenswertes
14. JuliLesezeit 6 Minuten
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Homeoffice-Stromkosten: Wer bezahlt den Strom? Lohnt sich die Anschaffung einer Mini-PV-Anlage?

Die Tatsache, dass seit 2020 die Anzahl der ArbeitnehmerInnen im Homeoffice stark gestiegen ist, bringt mehrere Nebeneffekte mit sich. Einige dieser Nebeneffekte wie die entfallende Anfahrt zum Betrieb und der deswegen geringere CO2-Ausstoß sind positiv. Andere Auswirkungen sind weniger erfreulich.

Einem der negativen Effekte wollen wir uns in diesem Beitrag widmen: dem gestiegenen Stromverbrauch. Wer zu Hause arbeitet, verbraucht auch mehr Strom. Und eines steht leider schon vorab fest: Der Arbeitgeber zahlt die Kosten für den Strom, der zusätzlich verbraucht wird, nicht. Zwar hat die Bundesregierung eine Homeoffice-Pauschale eingeführt, doch deren Vorteile sind überschaubar. Hier findest Du deswegen Tipps, wie Du Strom sparen und Kosten vermeiden kannst und wie Dir eine Stecker-Solaranlage dabei hilft.

Höherer Stromverbrauch durch Home-Office in der Corona-Pandemie

Es ist das alte Thema: Die gestiegene Relevanz der Arbeit im Home-Office liegt an der veränderten Situation durch das Corona-Virus. Wer im Home-Office arbeitet, tut dies in Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit seit Beginn der Corona-Pandemie. Doch leider ist Corona auch 2022 immer noch nicht überstanden, sodass viele Unternehmen die Arbeit im Home-Office mittlerweile einplanen und dies auch auf lange Sicht eine Rolle spielen wird.

Unter der Annahme, dass die Corona-Maßnahmen gerade in der kalten Jahreszeit wohl auch weiterhin präsent bleiben werden, profitierst Du also davon, langfristig fürs Home-Office zu planen. Du stellst Dir nun vielleicht folgende Frage:

Wenn die Arbeit im Home-Office künftig eine größere Rolle spielen wird als vor der Corona-Pandemie, was kann ich dann tun, um langfristig dafür zu sorgen, dass ich aus der zunehmenden Umstellung aufs Home-Office den größtmöglichen Nutzen schöpfe?

Zunächst solltest Du mit Deiner Familie bzw. eventuellen MitbewohnerInnen Deine Arbeitszeiten unmissverständlich kommunizieren. Dies beugt Ablenkungen vor und ist das Fundament für eine gute Arbeitsatmosphäre. Schaffe außerdem ein angenehmes Arbeitsklima: Im eigenen Haushalt solltest Du es Dir zu Nutze machen, dass Du wenigen Vorschriften unterliegst und Deinen Arbeitsplatz zu Hause ganz nach Deinen persönlichen Vorstellungen gestalten kannst. Grundsätzlich dürften sich einige Dinge tun lassen, um die Arbeit im Home-Office möglichst reibungslos zu gestalten.

Was den Stromverbrauch betrifft, ist eine längerfristige Planung zur Senkung der Stromkosten sinnvoll:

  • Zuallererst sind die für die Arbeit notwendigen Geräte wie Laptop, Desktop-Computer, Drucker, Smartphone und vielleicht sogar der Fernseher einzuberechnen: Wie sehr steigt durch die Arbeit zu Hause der Stromverbrauch?
  • Im Winter ist es morgens länger dunkel und abends kürzer hell. Dies führt dazu, dass mehr Licht notwendig ist. Auch die Beleuchtung verursacht einen höheren Stromverbrauch.
  • Außerdem gibt es Geräte, die nicht direkt für die Arbeit erforderlich sind, aber trotzdem genutzt werden. Hierzu gehören vor allem der Wasserkocher und die Kaffeemaschine: Was im Büro als nettes Nebenprodukt daherkommt, bedeutet für zu Hause ein Gerät, das mehr Strom verbraucht.
  • Gleiches gilt für das Mittagessen, das vor der Homeoffice-Zeit in der Kantine eingenommen werden konnte. Gerade beim Kochen kommt es zu Hause zu einem erhöhten Stromverbrauch.

Die größten Stromfresser: Kochfeld und Desktop-Computer mit Stromkosten ab 50 Cent pro Tag

Da die Strompreise immer weiter steigen, fallen schnell mehr als 50 Cent pro Tag für die Nutzung des Herdes an, wenn regelmäßig gekocht wird. Hinzu kommt das Geld, das für die Lebensmittel in die Rechnung einbezogen werden muss. Dies lässt sich aber natürlich nicht auf alle Personen gleichermaßen übertragen, da einige das Kochen brauchen, während andere mit weniger aufwendigen Gerichten zufrieden sind.

Auch der Desktop-Computer erzeugt mitunter Kosten von mehr als 50 Cent pro Tag. Mit einem Laptop kann der Stromverbrauch bei der Rechnernutzung gesenkt werden. Hier kannst Du – je nach Nutzungsgewohnheiten – bereits mit etwa 15 Cent Kosten pro Arbeitstag rechnen. Noch geringere Stromkosten fallen bei der Nutzung des Smartphones an. Falls dieses für kleinere Arbeiten geeignet ist, ziehst Du es idealerweise größeren Geräten vor, um am meisten zu sparen.

Für Überraschungen können Filterkaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten sorgen: Hier liegen – je nach Menge und Häufigkeit des Kaffeekonsums – die Stromkosten bei etwa 30 Cent pro Arbeitstag. Wasser zu erhitzen, ist generell ein Prozess, der viel Energie erfordert.

Generell kannst Du davon ausgehen, dass mit dem erhöhten Stromverbrauch durch die Arbeit im Homeoffice zusätzliche Kosten in Höhe von rund 65 Euro pro Jahr entstehen, die je nach Nutzungsgewohnheiten auch noch deutlich höher ausfallen können. Daher stellt sich die Frage: Wie lässt sich der Verbrauch reduzieren?

5 Tipps zum Strom sparen

Um im Homeoffice Strom sparen zu können, musst Du kein Technikgenie sein. Hier haben wir direkt einige generelle Nutzungstipps, mit Hilfe derer Du Deinen Stromverbrauch reduzieren kannst. Jetzt, da klar ist, wie hoch die zusätzlichen Kosten in Deinem Haushalt pro Tag und pro Jahr durch das Homeoffice sein können, kannst Du beginnen, gezielt Maßnahmen zur Senkung der Stromkosten einzuleiten:

  1. Anschaffung einer Stecker-Solaranlage: Mini-Solaranlagen oder umgangssprachlich auch Balkonkraftwerke genannt, sind kleine Photovoltaikanlagen, bestehend aus einem oder zwei Solarmodulen. Sie sind auch für MieterInnen perfekt geeignet, da sie beispielsweise am Balkongeländer angebracht werden können und einfach über die Steckdose anzuschließen sind. Zudem refinanzieren sich Stecker-Solaranlagen bereits binnen weniger Jahre durch den geringeren Stromverbrauch infolge der Nutzung von Ökostrom.
  2. Stromverbrauch an anderer Stelle reduzieren: Sofern Du mit Deiner Familie oder Deinen MitbewohnerInnen dazu bereit bist, an anderer Stelle Abstriche zu machen, lässt sich der Gesamtverbrauch z.B. durch geringeren Fernsehkonsum senken.
  3. Stand-by-Modus abschalten: Du kannst den Stand-by-Modus Deiner Geräte einzeln manuell abschalten oder eine Mehrfachsteckdose mit Schalter nutzen, um dies mit einem Klick zu tun. Bleiben die Geräte über viele Stunden im Stand-by-Modus, laufen sie bei geringem Stromverbrauch weiter und können schnell zu versteckten Stromfressern avancieren.
  4. Nutzung der Spülmaschine: Stecker-Solaranlagen erzeugen bei hoher Sonneneinstrahlung häufig mehr Strom, als Deine passiven Verbrauchsgeräte direkt entnehmen. Durch die die präferierte Nutzung der Spülmaschine in Stunden des Sonnenscheins verbraucht diese den zusätzlich erzeugten Solarstrom. Du agierst so noch effizienter und kannst somit noch größere Ersparnisse pro Jahr erzielen.
  5. Kauf energieeffizienter Geräte: Verschiedene Laptops, Drucker u.Ä. verbrauchen unterschiedlich große Strommengen. Geräte mit hoher Energieeffizienzklasse sind heute im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten zum Standard geworden. Insbesondere eine energieeffiziente Waschmaschine sowie Küchengeräte (Herd, Backofen, Kühlschrank) mit hoher Energieeffizienzklasse könnten die Neuanschaffung also wert sein, da sie über die Jahre hinweg die Stromrechnung teils stark verringern.

Stromverbrauch Home-Office: Wer trägt die Mehrkosten?

Rechnung beim Arbeitgeber einreichen, der kommt für die zusätzlichen Kosten auf der Stromrechnung auf? Nein, so leicht ist es nicht. Ohne eine gesonderte Vereinbarung müssen ArbeitnehmerInnen für den Stromverbrauch im Home-Office und die daraus resultierenden Kosten selbst aufkommen. Trotzdem gibt es bei diesem Thema nicht nur Schatten, sondern auch Licht: Im Gegensatz zur Prä-Corona-Zeit können Personen, die neu im Home-Office arbeiten, steuerlich mehr absetzen.

Kann ich Stromkosten für Homeoffice von der Steuer absetzen?

Ja, das geht. Am einfachsten und lukrativsten ist das Absetzen der Kosten für Strom, wenn Du daheim ein separates Arbeitszimmer hast. Je nachdem, welchen Anteil das Arbeitszimmer an Deiner Wohnfläche hat, machst Du dies bei den Stromkosten geltend. Dabei wird nicht danach gegangen, wie viel Strom Deine Geräte verbrauchen, sondern nach der Größe des Zimmers: Hat Dein Arbeitszimmer einen Anteil von 15 % an der Gesamtwohnfläche, so kannst Du genau 15 % Deines gesamten Stromverbrauchs steuerlich absetzen.Diese Regelung führt dazu, dass Du im Schnitt mehr Stromkosten absetzt, als Deine Arbeitsgeräte (Laptop, Drucker etc.) wirklich verbrauchen. Folglich kannst Du sogar einen kleinen Teil der Energie, die der Fernseher oder das Kochen mit Deiner Familie verbraucht, steuerlich absetzen.

Denke bitte daran, dass diese Hinweise keine individuelle Beratung durch einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein ersetzen. Im Home-Office zu arbeiten ist beispielsweise nicht gleichbedeutend damit, ein Arbeitszimmer zu haben. Wer kein separates Arbeitszimmer einrichten kann, wird möglicherweise auch steuerlich weniger vom Home-Office profitieren.

Welche Steuervorteile für das Homeoffice habe ich, wenn ich kein separates Arbeitszimmer habe?

Kein separates Arbeitszimmer zu haben, zieht leider nach sich, steuerlich geringere Ausgaben absetzen zu können. Personen, auf die dies zutrifft, bekommen mit der neuen Homeoffice-Pauschale der Regierung eine Alternative, durch die sich kleine steuerliche Vorteile ergeben: Fünf Euro pro Tag und höchstens 600 Euro im Jahr lassen sich so zusätzlich absetzen. Wer zu Hause fürs Home-Office spontan seinen Küchentisch in einen Bürotisch umfunktionieren musste, kann also ebenfalls steuerlich Kosten absetzen, wenngleich sich nicht derselbe Mehrwert wie bei einem separaten Arbeitszimmer ergibt.

Senkung der Homeoffice-Stromkosten: Mit einer Mini-Solaranlage selbst Ökostrom erzeugen!

Die Popularität von Mini-PV-Anlagen ist in den letzten Jahren stark gestiegen: Laut dem Normentwurf VDE 0100-551 ist es seit dem Jahr 2018 erlaubt, Stecker-Solargeräte mit einer Einspeiseleistung von bis zu 600 Watt an haushaltsübliche Steckdosen anzuschließen

Den Anschluss ans Stromnetz können NutzerInnen dabei selbst vornehmen, sie brauchen dafür keinen Elektriker. Laut Deutscher Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) gilt der Anschluss und Betrieb von Mini-Solaranlagen über den haushaltsüblichen Schuko-Stecker als sicherheitstechnisch unbedenklich.

Neben der Nutzung auf dem eigenen Balkon können Stecker-Solaranlagen auch im Garten, an der Fassade, auf Carports und an nahezu jeder anderen Stelle genutzt werden, um Ökostrom zu erzeugen. NutzerInnen vollbringen damit nicht nur eine positive Tat für die Umwelt, sondern unterstützen auch den eigenen Geldbeutel. Mit dem Ökostrom aus Stecker-Solargeräten deckst Du vorrangig den Strom-Grundbedarf im eigenen Haushalt.

Da die Stromkosten weiter steigen und Du aufgrund der Arbeit im Home-Office mehr Energie verbrauchst als zuvor, bietet eine Mini-Solaranlage von priwatt Dir die ideale Lösung, um den hohen Stromkosten etwas entgegenzusetzen. Nach wenigen Jahren hat sich die Anlage amortisiert und statt zusätzlichem Strom, den die Arbeit im Homeoffice verursacht, beeinflusst der Ökostrom aus Deiner Solaranlage die Stromrechnung. So wird Dein zu Hause nicht nur zum Arbeitsplatz, sondern auch zu einem wichtigen Teil der Energiewende!

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Sophia Reker

Erfolgreich abgeschlossenes Bachelor-Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Hamburg und Master-Studium der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik in Leipzig mit Schwerpunkten auf Solartechnik und vernetzte Energiesysteme. Sie ist seit 2014 im redaktionellen Umfeld tätig und verfasst seit 2020 Fachartikel über die Energiewende und was private Verbraucher tun können.

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