Stecker & Steckdosen für Mini-Solaranlagen

Ein besonderes Augenmerk haben wir auf die Stecker und Steckdosen deiner Mini-Solaranlage gelegt. Hier findest du jegliches Zubehör für die Installation einer Wielandsteckdose.

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Schnittstelle zwischen Erzeugung und Verbrauch.

Wer über einen Balkon oder eine Terrasse verfügt, kann hier Solarstrom gewinnen und damit einen eigenen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Der Stecker zum Anschluss eines Solarmoduls verbindet beispielsweise das an der Balkonbrüstung hängende Solarpanel mit dem häuslichen Stromnetz. Durch ihn fließt der aus der Mini PV Anlage gewonnene Strom zu technischen Geräte wie Fernseher, Kühlschrank und Co. Genügt der durch das Solarmodul erzeugte Strom nicht, um den Energiebedarf zu decken, greifen die Verbraucher auf die Energie aus dem öffentlichen Stromnetz zurück. Um einschätzen zu können, wie viel Energie die Solaranlage produziert, kann der Solarmodul-Stecker an einen Stromzähler angeschlossen werden. Letzterer wird ebenfalls in die Steckdose eingesetzt.

Der Schuko- und der Wielandstecker.

Die Bezeichnung “SchuKo” ist auf das Wort “SchutzKontakt” zurückzuführen. International ist die Steckverbindung als “Stecker Typ F” bekannt. Klingt komplizierter als es ist, denn ein Schukostecker ist ein klassischer Stecker, wie man ihn hierzulande kennt. Dieser Stecker ist an zwei außenstehenden Kontaktstiften erkennbar und erzielt Spitzenleistungen in Höhe von 3,68 kW / 16A. Im Gegensatz dazu ist ein Wieland-Stecker ein bewährter Solar-Stecker, der Schutzziele gemäß der Vornorm DIN VDE V 0628-1 erfüllt. Im Zusammenspiel mit einer Wielandsteckdose ist die normkonforme Energiesteckvorrichtung für eine Mini-Solaranlage geeignet. Beide Stecker- und Steckdosenarten müssen dem sogenannten IP44-Schutz entsprechen, sodass die Verbindungen im Außenbereich Witterungseinflüssen standhalten.

Solarstrom mit maximaler Sicherheit erzeugen.

Wechselrichter werden seit über 30 Jahren verwendet, um Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln und damit ein Solarmodul per Steckverbindung mit dem Stromkreis zu verbinden. Im Bereich der Balkonkraftwerke werden insbesondere Mikrowechselrichter verwendet, da sie sich im Alltag bewährt haben. Wir von priwatt setzen auf den Wechselrichter Hoymiles HM-300 bzw. 600, der von Netzbetreibern akzeptiert wird und die Anforderungen der VDE AR-N-4105:2018:11 einhält. Seine Schutzschaltung schaltet im Bedarfsfall automatisch nach 200 ms ab, sodass das Stromnetz, die PV-Anlagentechnik und der Betreiber vor Schäden geschützt sind. Überdies besteht kein Risiko, einen gefährlichen elektrischen Schlag zu erleiden, da Balkonkraftwerke mit geringen Stromstärken arbeiten Gut zu wissen: Verbinde deinen Haushaltsstromkreis nur über einen Solarstecker mit der PV-Anlage.

Erzeuge deinen eigenen grünen Strom.

Die Nutzung von kleinen privaten Solarmodulen ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende, an der jeder teilnehmen kann. Auch Mini PV Anlagen lohnen sich, weil sie zu Hause so viel Strom erzeugen, um einen Großteil der Grundlast zu decken. Exemplarisch liefert eine kleine 600 Watt Fassadenanlage mit südlicher Ausrichtung und einer Neigung von 45 Grad jährlich 650 kWh. Damit lassen sich im besten Falle 195 € der jährlichen Stromkosten einsparen.* Anders ausgedrückt bedeutet das, dass Betreiber derartiger Solaranlagen bereits nach ca. 4 Jahren bares Geld einsparen. Um maximale Erträge zu erzielen, raten wir priwatt-Kunden zu folgenden Tipps:

  • Möglichst sonnigen Standort ohne Verschattung auswählen.
  • Verschmutzung durch gelegentliche Reinigung entgegenwirken.
  • Energiemessung für die Mini-Solaranlage installieren, um Erträge zu überprüfen.

Es braucht mehr als einen Stecker.

Ein Stecker allein verbindet die Solarmodule noch nicht mit dem Stromnetz. Um priwatt-Kunden böse Überraschungen zu ersparen, bieten wir in unserem Online-Shop Komplettpakete jeglicher Art an. Dazu gehört unser Zubehör-Set bestehend aus Anschlusskabel, wahlweise Wieland Einspeisesteckdose für den normkonformen Betrieb nach VDE und Endkappe für Hoymiles Wechselrichter. Die beiliegende Montageanleitung erläutert das Vorgehen zum Anschluss der Mini Solaranlage. Du traust dir den Anschluss alleine nicht zu? Keine Angst, unser Aufbauservice schließt deine Mini PV Anlage bei dir Zuhause an und weist dich anschließend in die Solartechnik ein.

Die PV-Anlage für alle Fälle.

Ein Balkonkraftwerk ist geeignet, um umweltfreundlich und nachhaltig grünen Strom zu erzeugen. Klassische Solarmodule sind für die Erzeugung von grünem Strom jedermann ein Begriff. Diese Anlagen vereinnahmen teils ganze Dächer, um die durch Sonnenlicht gewonnene Energie nutzbar zu machen. Eine Mini PV Anlage für die Steckdose ist ein ähnliches, aber deutlich kleineres System. Denn eine Plug and Play Solaranlage ist eine Photovoltaikanlage, die aus wenigen Modulen besteht und von jedem genutzt werden kann. So ist diese erneuerbare Energiequelle einerseits für Nutzer interessant, denen innerhalb einer Mietwohnung lediglich ein kleiner Balkon oder Garten zur Energiegewinnung zur Verfügung steht. Andererseits sind die kleinen Kraftwerke auch für Fassaden, Carports oder Dächer von Einfamilienhäuser geeignet, um insbesondere die Grundlast des Haushalts zu decken.

Ein PV-Modul kommt selten allein.

Eine Mini PV Anlage für die Steckdose besteht zumeist aus ein bis zwei Modulen, die an einen Wechselrichter angeschlossen werden. Dieser wandelt die von den PV-Modulen erzeugte Energie von Gleich- in Wechselstrom um und passt sie folglich an die Gegebenheiten des Stromnetzes an. Für die Verbindung der Solarmodule mit dem Wechselrichter und dem hauseigenen Stromnetz sind Solarkabel notwendig, die mit einem bestimmten Stecker bestückt sind. Hier existieren verschiedene Stecker-Formen, die mit bestimmten Steckdosen und Anschlüssen kompatibel sind. Bekannt sind insbesondere die gängigen Varianten des Schuko- und Wielandsteckers. Letztlich ist neben Zubehörartikeln wie Buchsen, Energiespeichern etc. die Befestigungsart ein wichtiges Bauteil beim Kauf einer Mini Solaranlage. So lassen sich leichte Balkonkraftwerke häufig an folgenden Orten montieren:

  • an Fassaden
  • auf Gärten, Flachdächer, Carports
  • an Balkonen

Einfach und sicher ist die Devise.

Schukostecker sind seit über 90 Jahren hierzulande in Benutzung und damit ist auch die Steckdose ein für uns gängiger Anblick. Diese erprobte und vertraute Steckdose kann für jegliche andere Elektrogeräte und folglich auch für den Anschluss einer Mini PV Anlage verwendet werden. So lässt sich im Haushalt jede Steckdose für die Einspeisung von Solarenergie nutzen. Dank kleiner Messgeräte, die in die Schukosteckdose eingesetzt werden können, lassen sich die Solarerträge problemlos monitoren.

Wielandsteckdosen sind gemäß Vornorm DIN VDE V 0628-1 (VDE V 0628-1) explizit für die solare Einspeisung von Balkonkraftwerken entwickelt worden. Sie erfüllen die notwendigen Anforderungen und sind insbesondere in puncto Sicherheit die vorteilhafte Steckdosen-Variante. So sind beispielsweise die Anschlusspins bei einer Wielandsteckdose nicht freiliegend und damit ggü. Berührungen geschützt.

Schuko vs. Wieland – Die Qual der Wahl.

Schukostecker sind eine praktische Option, um Solarenergie in das hauseigene Stromnetz einzuspeisen. Nichtsdestotrotz gehen mit der Einfachheit einige Nachteile bei der Nutzung einher. So sind die nach außenstehenden Pins nicht gegen Berührungen geschützt, sodass es theoretisch zu einem elektrischen Stromschlag kommen kann. Diesbezüglich bietet der Wechselrichter den notwendigen Schutz, da dieser im Bedarfsfall nach 0,2 s abschaltet. Überdies sollten Schuko-Mehrfachsteckdosen nicht für die Verschaltung mehrerer Balkonkraftwerke hinzugezogen werden, da sie im Worst Case einen Brand auslösen können.

Wielandsteckdosen hingegen haben andere Nachteile: So verlieren Balkonkraftwerke – auch als Plug and Play bekannt – ihren Charme, wenn der einfache Anschluss an die Steckdose nicht möglich ist. Diese Steckdosenvariante verursacht durch den Austausch und die Installation Zusatzkosten. Gleiches gilt für die bisher verfügbaren Monitoringversionen über die Wechselrichterhersteller: Mit gut 100 € bleibt diese Investition gut überlegt.

Der Standort ist das A und O.

Wähle für eine Plug and Play Solaranlage für den Eigenbedarf einen möglichst sonnigen Standort mit passendem Neigungswinkel aus. Weist der Balkon eine südliche Ausrichtung auf, ist der Standort im Regelfall eine gute Wahl für die Aufstellung der Solarmodule, wenn der Eigenverbrauch tagsüber stattfindet. Bei der primären Nutzung in den Morgen- oder Abendstunden kann ebenfalls über die Ausrichtung nach Osten oder Westen nachgedacht werden. Ist der Balkon gar keine Option, kannst du die Installation der PV Anlage ebenfalls an der Hausfassade oder im Garten planen. Mit den passenden Befestigungssystemen lassen sich die Module schließlich an zahlreichen Orten montieren. Du hast Fragen zu Balkonkraftwerken oder Solar Steckdosen? Unsere Experten helfen dir gerne weiter!

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*berechnet am Standort Potsdam bei 30 Grad Südausrichtung (bei Strompreis 30ct/kWh)

**berechnet am Standort Potsdam bei 30 Grad Südausrichtung nach GEMIS 5.0