So bekommst Du einen Smart Meter für Deinen Haushalt

Dominik Broßell
Redakteur

Seit 2025 wird der Einbau von Smart Metern für viele Haushalte verpflichtend. Mit einem Smart Meter kannst Du einen dynamischen Stromtarif optimal nutzen und durch kluges Energiemanagement eine Menge Stromkosten sparen. Im Gegensatz zu den alten, analogen Zählern kannst Du mit einem Smart Meter Deinen Energieverbrauch genau überwachen und über das Kundenportal oder eine App direkt einsehen.
Das hilft Dir nicht nur beim Stromsparen, sondern auch dabei, von dynamischen Stromtarifen zu profitieren. Außerdem erleichtert er die Steuerung von Solaranlagen bzw. Balkonkraftwerken, Wallboxen und E-Autos sowie Wärmepumpen.
Pflichteinbau Smart Meter: Was Du wissen musst
Wenn Dein Haushalt die Kriterien für den Pflichteinbau erfüllt, meldet sich Dein zuständiger Messstellenbetreiber automatisch:
- 3 Monate vor dem Einbau informiert er Dich schriftlich über den geplanten Austausch des Zählers.
- 14 Tage vor dem Termin wirst Du erneut benachrichtigt, bevor der Installateur Deine Wohnung oder Dein Haus betritt.

Für wen gilt die Smart-Meter-Pflicht gilt ab 2025?
Wenn einer der folgenden Voraussetzungen auf Deinen Haushalt zutrifft, wirst Du einen Smart Meter bekommen, ohne dass Du selbst aktiv werden musst:
- Dein Haushalt hat mehr als 6000 kWh Jahresverbrauch
- Du betreibst eine Photovoltaikanlage mit mindestens 7 kW Leistung
- Du betreibst steuerbare Geräte wie eine Wärmepumpe oder Wallbox
Die flächendeckende Einführung wird schrittweise erfolgen: Bis Ende 2030 sollen 95 Prozent der betroffenen Haushalte mit Smart Metern ausgestattet sein. Wenn Du die oben genannten Kriterien nicht erfüllst, bist Du zunächst Teil dieses langsamen “Rollouts”. Du kannst bei Deinem Messstellenbetreiber nachfragen, ob Dein Haushalt dafür schon eingetaktet ist.
Freiwilliger Einbau: Dein Weg zum Smart Meter
Ab 2025 kannst Du auch freiwillig einen Smart Meter installieren lassen, selbst wenn Du die genannten Pflichtkriterien nicht erfüllst.
Der Prozess ist einfach:
- Kontaktiere Deinen zuständigen Messstellenbetreiber: In der Regel ist dies Dein lokaler Netzbetreiber. Wer das ist, erfährst Du z.B. auf Deiner Stromrechnung.
- Beantrage den Einbau eines Smart Meters: Der Messstellenbetreiber hat dann ab Antragstellung vier Monate Zeit, den Smart Meter einzubauen.
Wer baut den Smart Meter ein?
Der Einbau ist Sache des Messstellenbetreibers, der oft mit regionalen Installationsfirmen zusammenarbeitet. Er informiert Dich rechtzeitig über den geplanten Termin. Selbst austauschen darfst Du den Stromzähler nicht.

Wir alle werden Smart Meter haben, die einen früher, die anderen später
Ob Pflicht oder freiwillig, mit einem Smart Meter bist Du bestens für die Zukunft der Energieversorgung gerüstet. Wenn Du smart Stromkosten sparen möchtest, zum Beispiel mit einem dynamischen Stromtarif, empfehlen wir Dir die proaktive Beantragung Deines Smart Meters so früh wie möglich, im Idealfall noch im Januar 2025
Häufig gestellte Fragen zum Thema “Wie bekomme ich einen Smart Meter?”
Für wen ist der Einbau eines Smart Meters Pflicht?
Seit 2025 gilt die Pflicht für Haushalte mit einem Jahresverbrauch über 6000 kWh, Photovoltaikanlagen ab 7 kW Leistung oder steuerbaren Geräten wie Wärmepumpen und Wallboxen. Die Einführung erfolgt schrittweise und soll bis 2030 nahezu alle betroffenen Haushalte abdecken.
Wie kann ich freiwillig einen Smart Meter installieren lassen?
Seit 2025 kannst Du auch ohne Pflichtkriterien einen Smart Meter beantragen. Kontaktiere dafür Deinen Messstellenbetreiber, der meist Dein lokaler Netzbetreiber ist. Innerhalb von vier Monaten wird der Smart Meter eingebaut. Die einmaligen Kosten sind gesetzlich auf maximal 30 Euro begrenzt.
Was kostet ein Smart Meter insgesamt?
Die Kosten setzen sich aus dem Einbau und den laufenden Gebühren zusammen. Für den freiwilligen Einbau zahlst Du bis zu 30 Euro. Die jährlichen Betriebskosten variieren je nach Verbrauch und Ausstattung, liegen aber meist zwischen 20 und 50 Euro.
Wer ist für den Einbau des Smart Meters zuständig?
Der zuständige Messstellenbetreiber organisiert den Einbau und informiert Dich frühzeitig: Drei Monate vorher schriftlich und 14 Tage vor dem Termin erneut. Er arbeitet oft mit regionalen Installationsfirmen zusammen. Selbst austauschen darfst Du den Stromzähler nicht.
