GoodWe Athena S2 und S3 im Vergleich: Was kann der neue Speicher besser?

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Michelle

Redakteurin

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Mehr Speicherkapazität, höhere Leistung und rundum intelligentes Energiemanagemen: Mit dem GoodWe Athena S3 bringt der Hersteller eine neue Generation seines beliebten All-in-One-Mikro-Speichers auf den Markt. Doch wie groß sind die Unterschiede zum bisherigen GoodWe ESA Athena S2 tatsächlich? Und lohnt sich der Umstieg, wenn Du bereits einen Balkonkraftwerk-Speicher besitzt? Und warum ist der S3 die ideale Wahl für Dein Zuhause? Wir haben beide Systeme anhand ihrer technischen Daten für Dich gegenüber gestellt und zeigen Dir, wie Du das Maximum aus Deinem Balkonkraftwerk herausholst!

GoodWe Athena S2 vs. S3: Das Wichtigste auf einen Blick

Beide Modelle verbinden Wechselrichter, Batterie und Energiemanagement in einem kompakten Speichersystem. Der neue Athena S3 hebt Deine Unabhängigkeit jedoch auf ein neues Level:

  • Satte Speicherkapazität: 3 kWh statt 1,92 kWh pro Modul – flexibel erweiterbar auf bis zu gigantische 15 kWh (statt 9,6 kWh beim S2).
  • Doppelte PV-Power: Bis zu 4.800 W Modulleistung (statt 2.400 W beim S2) bringen Deine Solarausbeute auf Höchstleistung.
  • Kraftvolle Notstromversorgung: Bis zu 3 kVA Off-Grid-Leistung sichern Dich bei Netzausfällen noch stärker ab.
  • Smartes Energiemanagement: Cloudbasiertes EMS inkl. Vorbereitung für dynamische Stromtarife und KI-Optimierung.
  • Flüsterleise im Wohnraum: Mit maximal 20 dB arbeitet der lüfterlose S3 so leise, dass er sich perfekt für den Innenbereich eignet.

GoodWe ESA Athena S2 vs. S3: Technische Daten im Überblick

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede der beiden 800-W-Varianten.

EigenschaftAthena S2Athena S3
BatterieLiFePO4LiFePO4
Kapazität je Modul1,92 kWh3 kWh
Maximale Nennkapazität9,6 kWh15 kWh
MPPT-Tracker4 × 18 A4 × 36 A
Max. PV-Eingangsleistung2.400 W4.800 W
On-Grid-Leistung800 W800 W voreingestellt, technisch bis 3.000 W
Max. AC-Ladeleistung1.500 W3.000 W*
Max. Off-Grid-Scheinleistung1,5 kVA3 kVA*
Angegebene LadezyklenMehr als 6.00010.000
Geräuschemission23 dBMax. 20 dB
SchutzartIP65IP65
Betriebstemperatur−20 bis +55 °C−20 bis +55 °C
Garantie10 Jahre10 Jahre

Speicherkapazität: Der Athena S3 bietet mehr Platz für Solarstrom

Einer der größten Unterschiede betrifft die Batterie. Während der GoodWe Athena S2 mit einer Nennkapazität von 1,92 kWh startet, bietet das Basissystem des S3 bereits 3 kWh. Auch bei der Erweiterung hat GoodWe nachgelegt. Der S2 lässt sich auf maximal 9,6 kWh ausbauen, während der S3 mit fünf Batteriemodulen bis zu 15 kWh erreicht.

Für Deinen Haushalt bedeutet das mehr Spielraum bei der Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms und die Möglichkeit, Deine Energieunabhängigkeit zu erhöhen. Ob die größere Kapazität sinnvoll ist, hängt jedoch von Deinem Energiebedarf und den tatsächlichen Solarüberschüssen ab.

PV-Eingangsleistung: Doppelt so viel Leistung beim S3

Beide Generationen bieten Dir vier unabhängige MPPT-Tracker. Der Athena S3 legt jedoch bei der Stromstärke kräftig zu: Er verarbeitet bis zu 36 A pro Eingang (doppelt so viel wie der S2). Dank der vier MPPT-Eingänge kannst Du per Y-Kabel sogar zwei Solarmodule pro Eingang anschließen.

Auch die maximale PV-Eingangsleistung steigt von 2.400 auf 4.800 W. Dadurch bietet der S3 mehr Spielraum beim Anschluss geeigneter Module und bei der Planung größerer PV-Konfigurationen.

Besonders bei unterschiedlichen Modulausrichtungen können die vier MPPT-Eingänge hilfreich sein, da sie die jeweiligen Arbeitspunkte unabhängig voneinander regeln. Wie ein Speicher mit MPPT genau funktioniert und welche Vorteile diese Technologie bietet, erfährst Du in unserem Ratgeber.

Notstromversorgung: Mehr Möglichkeiten bei Stromausfällen

Auch bei der Notstromfunktion ist die Leistung erhöht. Der Athena S2 bietet bis zu 1.500 W Notstromleistung bei maximal 1,5 kVA Ausgangsscheinleistung. Beim S3 steigt die maximale Scheinleistung auf 3 kVA. Die Umschaltung auf den Off-Grid-Betrieb erfolgt bei beiden Modellen in weniger als 10 ms.

Über den separaten Backup-Ausgang können ausgewählte Geräte bei einem Netzausfall weiterhin mit Energie versorgt werden. So lassen sich mit der Notstromfunktion beispielsweise ein WLAN-Router, Beleuchtung oder ein geeigneter Kühlschrank weiterbetreiben. Voraussetzung ist, dass die angeschlossenen Geräte die verfügbare Ausgangsleistung nicht überschreiten. Bei Geräten mit Elektromotoren muss außerdem der kurzfristig höhere Einschaltstrom berücksichtigt werden.

Wie viel Notstrom beim S3 zur Verfügung steht, hängt von der Anzahl der Batteriemodule ab. Mit nur einem Modul steht nicht die volle maximale Leistung zur Verfügung. Für die Zuverlässigkeit der Versorgung sind außerdem der Ladezustand und der Leistungsbedarf der angeschlossenen Geräte entscheidend. Eine automatische Versorgung des gesamten Hauses ist damit nicht verbunden.

Wie genau Du Dein Balkonkraftwerk notstromfähig machen kannst, erfährst Du in unserem Ratgeber.

Energiemanagement: Was macht der GoodWe Athena S3 besser?

Der Athena S2 bietet bereits eine App-Anbindung und unterstützt die Integration kompatibler Shelly-Zähler. Damit lassen sich Energieflüsse überwachen und der Eigenverbrauch optimieren.

Beim S3 erweitert GoodWe diese Möglichkeiten um ein cloudbasiertes Energiemanagementsystem. Über die SEMS+ App kannst Du Betriebsdaten kontrollieren und Einstellungen vornehmen.

Besonders interessant ist die Unterstützung dynamischer Stromtarife. Der Speicher kann günstigeren Netzstrom aufnehmen und die Energie später bei höheren Preisen bereitstellen.

Für den speziellen KI-Modus ist ein geeignetes Home-Energy-Management-System (HEMS) erforderlich. Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt somit auch von der Systemkonfiguration ab.

Welche Eigenschaften haben beide Athena-Generationen gemeinsam?

Beide Modelle setzen auf LiFePO4-Batterien und einen modularen Aufbau. Ihre Gehäuse erfüllen die Schutzart IP65 und sind damit staubdicht sowie gegen Strahlwasser geschützt.

Dadurch eignen sich beide Systeme grundsätzlich für geeignete Außenstandorte wie Balkone und Terrassen. Eine integrierte Heizfunktion unterstützt den Betrieb bei niedrigen Temperaturen bis −20 °C. Durch ihre kompakte All-in-One-Architektur eignen sich beide Speichersysteme zudem besonders für Wohnungen und andere Wohnumgebungen mit begrenztem Platzangebot. Der S3 zeichnet sich dabei durch seinen besonders leisen Betrieb aus, wodurch er sich ideal für den Einsatz direkt im Wohnraum empfiehlt.

Batteriekompatibilität: Können S2 und S3 kombiniert werden?

GoodWe ermöglicht erstmals mit der ESA Athena Serie die Funktion, ältere und neuere Batteriemodule miteinander zu kombinieren. Bei modularen Energiespeichersystemen ist die Kompatibilität einzelner Komponenten in jedem Fall besonders wichtig. Dabei ist die Kombination eines älteren S2-Systems mit neuen 3-kWh-Batteriemodulen vorgesehen. Der neue S3-Wechselrichter ist dagegen nicht mit den bisherigen 1,92-kWh-Modulen kompatibel.

Installation und Nachrüstung bestehender Balkonkraftwerke

Beide Systeme sind auf eine vergleichsweise unkomplizierte Installation ausgelegt. Beim S3 erleichtern integrierte Steckkontakte die Verbindung von Wechselrichter und Batteriemodulen.

Zusätzlich bietet die neue Generation zwei Anschlussoptionen: den flexiblen Betrieb über eine normale Steckdose (Schukostecker) mit 800 W sowie einen professionellen Festanschluss für höhere Leistungen.

GoodWe ermöglicht außerdem die AC-gekoppelte Einbindung in bestehende PV-Anlagen. Dadurch kann der S3 grundsätzlich auch für alle interessant sein, die bereits über einen Wechselrichter verfügen.

Welche Anschlusslösung zulässig ist, hängt von Deinen vorhandenen Komponenten, den örtlichen Bedingungen und den geltenden Vorschriften ab. Für die Sicherheit im Betrieb müssen außerdem die vom Hersteller vorgeschriebenen Befestigungen berücksichtigt werden. Dafür können Werkzeuge erforderlich sein.

Für wen lohnt sich der Umstieg auf den Athena S3 Balkonkraftwerk-Speicher?

Der Athena S3 bietet für jeden Haushalt die passende Lösung, unabhängig davon, ob Du Deine bestehende Anlage upgraden oder ganz neu in die eigene Stromerzeugung einsteigen möchtest:

  • Für bestehende S2-Nutzer: Wenn Du Deine Photovoltaik-Leistung erweitern, noch mehr Solarüberschuss speichern oder von einer kraftvollen Notstromversorgung profitieren möchtest, bringt Dich der S3 auf das nächste Level.
  • Für Neueinsteiger: Du startest direkt mit der modernsten Technologie. Der S3 schenkt Dir vom ersten Tag an maximale Flexibilität, Vorbereitung auf dynamische Stromtarife und Zukunftssicherheit durch einfache Erweiterbarkeit.

Mit seinen vielseitigen Einsatzmöglichkeiten lohnt sich der Athena S3 somit für alle, die das Maximum aus ihrer Sonnenenergie herausholen wollen.

Fazit: Der Athena S3 bietet deutlich mehr Leistung und Flexibilität

Mit dem GoodWe Athena S3 holst Du das Maximum aus Deiner Sonnenenergie heraus: Er punktet gegenüber dem Vorgänger mit spürbar mehr Speicherkapazität, doppelter PV-Power, stärkerer Notstromleistung und flüsterleisem Betrieb, abgerundet durch ein smartes Energiemanagement.

Das Beste daran: Der Athena S3 ist die perfekte Wahl für alle! Wenn Du bereits den S2 nutzt, lohnt sich ein Blick auf Deinen wachsenden Energiebedarf – der S3 hebt Dein bestehendes Setup mühelos aufs nächste Level. Du steigst neu ein? Dann sicherst Du Dir direkt die modernste Technologie für maximale Eigenverbrauchssteuerung und flexible Erweiterbarkeit.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich meine bisherigen Solarmodule beim Wechsel auf den Athena S3 weiterverwenden?

Grundsätzlich ist das möglich, sofern die elektrischen Werte Deiner PV-Module und die Anschlusskonfiguration zu den Eingängen des S3 passen. Das Datenblatt nennt vier MPPT-Tracker, maximal 60 V Eingangsspannung und 36 A MPPT-Strom je Eingang. Prüfe vor dem Anschluss zusätzlich die Herstellervorgaben.

Was ist der Unterschied zwischen GoodWe Athena S2 und S3?

Der wichtigste Unterschied liegt in Kapazität und Leistung: Der Athena S2 bietet 1,92 kWh pro Batteriemodul und maximal 2,4 kW PV-Eingangsleistung. Beim S3 sind es 3 kWh und bis zu 4,8 kW. Auch die maximale Notstrom-Scheinleistung steigt von 1,5 auf 3 kVA.

Lohnt sich der Umstieg vom GoodWe Athena S2 auf den S3?

Ein Umstieg lohnt sich vor allem, wenn Du mehr Speicherkapazität, eine höhere PV-Eingangsleistung oder eine stärkere Notstromversorgung benötigst. Entscheidend sind Dein Energiebedarf, die gewünschten Funktionen und die Anschaffungskosten.

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MichelleRedakteurin

Mich fasziniert die Energiewende in all ihren Facetten. Im Mittelpunkt stehen für mich Photovoltaik, Energiespeicher und dezentrale Energielösungen. Mir ist es wichtig, technische Entwicklungen verständlich darzustellen und ihre Bedeutung für den Alltag nachvollziehbar zu machen.

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