Einspeisevergütung Abschaffung 2027? Was Du jetzt zu den Plänen wissen musst

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Sandra Adam

Redakteurin

PV-MarktLesezeit 5 Minuten
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In der Bundesregierung zeichnet sich eine fundamentale Kehrtwende in der Solarpolitik ab: Aktuellen politischen Diskussionen zufolge soll die feste Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen ab 2027 wegfallen. Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) warnt nun eindringlich vor den möglichen Folgen dieser Pläne.

Wichtig zur Einordnung: Bisher handelt es sich um politische Zielsetzungen der zuständigen Ministerien; eine offizielle Novelle des Erneuerbare Energien Gesetz EEG steht noch aus. Dennoch sorgt die Debatte bereits jetzt für Verunsicherung bei Anlagenbetreibern und allen, die sich eine Photovoltaikanlage anschaffen möchten.

Die wichtigste Botschaft vorab: Keine Panik! Wer bereits eine PV-Anlage hat oder noch 2026 installiert, ist durch den Bestandsschutz für 20 Jahre abgesichert. Für alle anderen gilt: Das Modell „Einspeisen um jeden Preis” stirbt aus, die Ära des maximalen Eigenverbrauchs beginnt.

Warum die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung viele verunsichert

Die Nachricht hat eingeschlagen wie eine Bombe: Die Bundesregierung plant, das bewährte System der festen PV Einspeisevergütung grundlegend umzubauen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Umweltminister Carsten Schneider (SPD) haben signalisiert, dass die bisherige staatlich garantierte Vergütung durch sogenannte Zweiseitige Differenzverträge (Contracts for Difference, CfDs) ersetzt werden soll.

Das Fraunhofer ISE hat in einer aktuellen Analyse die potenziellen Auswirkungen durchgerechnet, und die Ergebnisse sind alarmierend. Besonders kleine Dachanlagen bis 30 kWp, die einen erheblichen Teil der deutschen Photovoltaik Leistung ausmachen, könnten massive Einbußen erleiden.

Die politische Motivation hinter den Plänen ist nachvollziehbar: Die Netzdienlichkeit soll verbessert und die Kosten für das Gesamtstromsystem gesenkt werden. Negative Strompreise und Überproduktion an sonnigen Tagen belasten das Netz zunehmend. Allerdings ist die finale Gesetzgebung noch nicht beschlossen, es bleibt abzuwarten, wie die Details tatsächlich aussehen werden.

Die entscheidenden Faktoren der aktuellen Diskussion

Was kompliziert klingt, würde den Betrieb privater Solaranlagen grundlegend verändern. Die geplanten Zweiseitigen Differenzverträge (CfDs) funktionieren nach einer völlig anderen Logik als die bisherige feste Vergütung in Cent pro Kilowattstunde:

  • Marktpreis-Kopplung: Statt eines festen Cent-Betrages pro kWh müsstest Du Deinen Solarstrom über Drittanbieter (Direktvermarkter) an der Börse verkaufen. Die Zeiten der einfachen Abrechnung mit dem Netzbetreiber wären vorbei.
  • Die CfD-Logik: Es wird ein Preisrahmen vereinbart. Liegt der Börsenpreis unter diesem Rahmen, erhältst Du die Differenz erstattet. Steigt der Börsenpreis jedoch über den vereinbarten Korridor, musst Du die Mehrgewinne an den Vertragspartner zurückzahlen.
  • Direktvermarkter-Gebühren: Die Vermittler zwischen Dir und dem Strommarkt lassen sich ihre Dienste bezahlen – und diese Kosten können laut Fraunhofer-Studie erheblich sein.
  • Verlust der Planungssicherheit: Während die alte EEG-Welt feste Beträge garantierte, hängen die Erlöse künftig stark von der Marktentwicklung ab. Für Privatpersonen, die ihre Investitionen kalkulieren müssen, wird das zur echten Herausforderung.

Die politische Motivation dahinter: Das öffentliche Netz soll entlastet werden, PV-Überschüsse sollen sinnvoller genutzt werden, und die Kosten der Energiewende sollen fair verteilt werden. Ob das auf Kosten der kleinen AnlagenbetreiberInnen geschehen sollte, ist allerdings mehr als fraglich.

Im Detail: Kompakte Übersicht der Höhe der Einspeisevergütung

Um zu verstehen, was auf dem Spiel steht, lohnt sich ein Blick auf die Entwicklung der Einspeisevergütung für Photovoltaik. Die Vergütungssätze sind über die Jahre kontinuierlich gesunken, ein Resultat der halbjährlichen Degression um etwa 1 %, die im Erneuerbare Energien Gesetz verankert ist.

Zeitraum≤ 10 kWp Überschuss≤ 10 kWp Volleinspeisung10-40 kWp Überschuss10-40 kWp Volleinspeisung
20209,72 ct/kWh9,47 ct/kWh
20218,16 ct/kWh7,93 ct/kWh
20226,83 ct/kWh6,63 ct/kWh
20238,20 ct/kWh13,00 ct/kWh7,10 ct/kWh10,90 ct/kWh
20248,11 ct/kWh12,87 ct/kWh7,03 ct/kWh10,79 ct/kWh
Feb-Jul 20257,94 ct/kWh12,60 ct/kWh6,88 ct/kWh10,56 ct/kWh
Feb-Jul 20267,78 ct/kWh12,34 ct/kWh6,73 ct/kWh10,35 ct/kWh
Aug-Dez 2026ca. 7,70 ct/kWhca. 12,22 ct/kWhca. 6,66 ct/kWhca. 10,25 ct/kWh
Ab 2027Fixvergütung soll wegfallenCfDs & Marktpreis-Kopplung geplant

Die aktuelle Einspeisevergütung liegt also bei 7,78 Cent pro kWh für Überschusseinspeisung bei Anlagen bis 10 kWp, oder 12,34 ct kwh bei Volleinspeisung. Durch die halbjährliche Degression von 1 % werden diese Fördersätze bis Ende 2026 noch leicht sinken, aber der wirkliche Einschnitt kommt erst mit der geplanten Abschaffung der Fixvergütung ab 2027.

Überschusseinspeisung: Der Standard für EigenverbraucherInnen

Die Überschusseinspeisung ist das Modell, das die meisten Privathaushalte nutzen: Du verbrauchst erst selbst, was Deine Photovoltaikanlage erzeugt, und nur der überschüssige Strom wird ins Stromnetz eingespeist. Dafür erhältst Du die aktuelle Einspeisevergütung vom Netzbetreiber.

Die Vergütungssätze sind nach Anlagenleistung gestaffelt:

  • Bis 10 kWp: 7,78 Cent pro Kilowattstunde
  • 10-40 kWp: 6,73 ct/kWh
  • 40-100 kWp: 5,50 ct/kWh

Typische Eigenverbrauchsquoten liegen bei 25-40 % ohne Speicher und können mit einem Batteriespeicher auf 60-80 % gesteigert werden. Je höher Dein Eigenverbrauch, desto weniger bist Du von der Höhe der Einspeisevergütung abhängig, denn der selbst genutzte Strom spart Dir den Bezug von teurem Netzstrom, der aktuell bei 30-35 Cent pro kWh liegt.

Volleinspeisung: Höhere Vergütung, aber weniger Flexibilität

Bei der Volleinspeisung wird der gesamte erzeugte Solarstrom ins Netz eingespeist, Du nutzt nichts davon selbst. Dafür erhältst Du eine deutlich höhere Vergütung: 12,34 ct/kWh statt 7,78 Cent bei Anlagen bis 10 kWp.

Dieses Modell kann sich rechnen, wenn Du tagsüber kaum zuhause bist und Dein Stromverbrauch ohnehin gering ist. Allerdings verzichtest Du damit auf den Vorteil, teuren Netzstrom durch kostenlosen Solarstrom zu ersetzen. Bei aktuellen Strompreisen von über 30 Cent pro Kilowattstunde ist die Ersparnis durch Eigenverbrauch in den meisten Fällen wirtschaftlicher als die höhere Einspeisevergütung.

Praktisch ist: Du kannst jährlich zwischen Überschusseinspeisung und Volleinspeisung wechseln. So lässt sich das Modell an veränderte Lebensumstände anpassen, etwa wenn Du ein E-Auto anschaffst oder eine Wärmepumpe installierst und Dein Eigenverbrauch steigt.

Für die technische Umsetzung der Volleinspeisung wird ein separater Einspeisezähler benötigt, und die Anlage muss beim Netzbetreiber entsprechend angemeldet werden. Die Inbetriebnahme ist unkompliziert, aber die Entscheidung sollte gut durchdacht sein.

Was ab 2027 kommen soll: Direktvermarktung statt fester Vergütung

  1. Die geplanten CfD-Verträge würden das System grundlegend verändern. Statt einer festen EEG Förderung, die Du einfach vom Netzbetreiber erhältst, müsstest Du Deinen PV Strom über einen Direktvermarkter an der Börse verkaufen lassen.
  2. Diese Direktvermarkter sind Vermittler, die den Verkauf übernehmen, die Abrechnung machen und sich dafür bezahlen lassen. Ihre Gebührenmodelle variieren: Manche nehmen einen festen Prozentsatz vom Erlös, andere berechnen Fixbeträge pro kWh oder monatliche Grundgebühren.
  3. Das Problem: Bei kleinen Dachanlagen können diese Gebühren einen erheblichen Teil der Einnahmen auffressen. Die Fraunhofer-Studie rechnet vor, dass bei Anlagen bis 30 kWp – also den typischen Privatanlagen, bis zu 69 % der Erlöse durch Vermarktungskosten und Marktschwankungen verloren gehen könnten.
  4. Hinzu kommt das Risiko schwankender Börsenpreise. An sonnigen Tagen, wenn viele Photovoltaikanlagen gleichzeitig einspeisen, fallen die Preise oft ins Negative. Das Erneuerbare Energien Gesetz sieht bereits jetzt vor, dass bei negativen Strompreisen keine Vergütung gezahlt wird, diese Regelung dürfte sich verschärfen.
  5. Die Alternative liegt auf der Hand: Eigenverbrauch mit Speichersystemen. Wer seinen Solarstrom selbst nutzt, ist von Börsenpreisen und Direktvermarkter-Gebühren unabhängig. Die Investitionen in Speichertechnologie werden sich künftig noch schneller amortisieren.

Vergleich: Was bringt die PV-Einspeisevergütung im Vergleich zu anderen Erlösmodellen?

Um die Bedeutung der drohenden Änderungen zu verstehen, lohnt sich eine nüchterne Gegenüberstellung der verschiedenen Erlösmodelle für Deinen Solarstrom.

KriteriumFeste EEG-VergütungDirektvermarktung (CfD)Eigenverbrauch
Erlös pro kWh7,78 ct (fixiert)schwankend (Börse minus Gebühren)ca. 30-35 ct (gesparte Stromkosten)
Planungssicherheitsehr hoch (20 Jahre)gering (Marktschwankungen)hoch (eigener Verbrauch)
Gebührenkeine1-3 ct/kWh Vermarktergebührkeine
Aufwandminimalmittel bis hochgering
Risikopraktisch keinsPreisrisiko, ClawbackTechnisches Risiko

Eine Beispielrechnung für eine 10 kWp Anlage verdeutlicht die Unterschiede: Bei einem jährlichen Ertrag von etwa 10.000 kWh und 30 % Eigenverbrauch werden 7.000 kWh eingespeist. Mit der aktuellen Vergütung von 7,78 Cent pro kWh ergibt das 545 Euro Einspeisevergütung plus etwa 900 Euro eingesparte Stromkosten – zusammen rund 1.445 Euro jährlich.

Bei Direktvermarktung mit 2 ct/kWh Gebühr und schwankenden Börsenpreisen (durchschnittlich vielleicht 5-7 ct/kWh) könnte der Einspeiseerlös auf 350-500 Euro sinken, ein Verlust von mindestens 10-35 % gegenüber dem festen Fördersatz.

Die langfristige Perspektive macht den Unterschied noch deutlicher: Während Strompreise tendenziell steigen und fossile Energien durch CO₂-Abgaben teurer werden, bleibt Dein selbst produzierter Solarstrom kostenlos. Der Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wird nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch immer attraktiver.

Warum der Bestandsschutz so wertvoll ist

Der Bestandsschutz für alle bis Ende 2026 installierten Anlagen ist mehr als nur ein nettes Extra, er ist ein finanzieller Schutzschild für 20 Jahre lang.

  • 20 Jahre garantierte Vergütung: Unabhängig davon, was die Politik ab 2027 beschließt, erhältst Du für Deinen eingespeisten Strom die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme geltenden Vergütungssätze. Bei einer Anlage, die im Februar 2026 in Betrieb geht, sind das 7,78 Cent pro kWh für Überschusseinspeisung, garantiert bis 2046.
  • Planungssicherheit für Finanzierung: Wenn Du eine PV-Anlage finanzierst, kannst Du die Einnahmen aus der Einspeisung sicher kalkulieren. Banken und Kreditgeber schätzen diese Planbarkeit, was sich in besseren Konditionen niederschlagen kann.
  • Schutz vor Marktschwankungen: Börsenstrompreise können stark schwanken, von über 15 ct/kWh bis hin zu negativen Preisen. Mit der festen EEG-Vergütung bist Du von diesen Schwankungen völlig unabhängig.
  • Kombinierbarkeit: Du kannst den Bestandsschutz für die Einspeisung nutzen und gleichzeitig Deinen Eigenverbrauch maximieren. Das gibt Dir das Beste aus beiden Welten: sichere Einspeiseerlöse plus Einsparungen durch selbst genutzten Strom.

Das zeigt die Fraunhofer-Studie: Drastische Einnahmeverluste drohen

Die Studie des Fraunhofer ISE hat die potenziellen Auswirkungen der geplanten Abschaffung detailliert analysiert, und die Ergebnisse sind ernüchternd.

  • Bis zu 69 % Erlösverlust: Bei kleinen Dachanlagen bis 30 kWp könnten die Kosten für die notwendige Direktvermarktung laut Berechnungen die Erlöse über die gesamte Laufzeit um bis zu zwei Drittel schmälern. Der Ausbau privater Solaranlagen würde massiv gebremst.
  • 15 % höhere Eigenverbrauchsquote nötig: Um die geringeren Erlöse beim Stromverkauf auszugleichen, müsste die Eigenverbrauchsquote deutlich steigen. Ohne Speicher ist das für die meisten Haushalte kaum erreichbar.
  • Bürokratische Hürden: Die Abschätzung künftiger Einnahmen wird durch die Marktkopplung deutlich komplexer. Verträge mit Direktvermarktern, Abrechnungen, Steueraspekte, der Aufwand steigt erheblich.
  • Kritisch für Privatanlagen: Gerade Anlagen bis 30 kWp, die einen erheblichen Teil der deutschen PV Leistung ausmachen, sind besonders betroffen. Diese Anlagen machen laut Studie über ein Drittel der Photovoltaik-Stromerzeugung in Deutschland aus.

Die Experten fordern einen sanfteren Übergang: schnellerer Rollout von Smart Metern, flächendeckende dynamische Stromtarife und eine dynamische Einspeisevergütung statt sofortiger Direktvermarktungspflicht. Ob die Politik diese Empfehlungen aufgreift, bleibt abzuwarten.

Beispielrechnung: So viel sparst Du Dir mit dem Bestandsschutz

Ein Einfamilienhaus mit 4.500 kWh Jahresverbrauch, eine 10 kWp PV-Anlage auf dem Dach, und die Frage: Jetzt kaufen oder noch warten?

Szenario A: Kauf 2026 mit 20 Jahren Einspeisevergütung

Annahmen: Inbetriebnahme Juni 2026, 10.000 kWh Jahresertrag, 35 % Eigenverbrauch, 6.500 kWh Einspeisung

PositionJährlichÜber 20 Jahre
Einspeisevergütung (7,78 ct)506 €10.120 €
Eingesparte Stromkosten (30 ct)1.050 €21.000 €
Gesamterlös1.556 €31.120 €

Szenario B: Kauf 2027 mit Direktvermarktung

Annahmen: Inbetriebnahme 2027, CfD-Modell mit Direktvermarkter (2 ct Gebühr), durchschnittlicher Börsenerlös 5 ct

PositionJährlichÜber 20 Jahre
Einspeiseerlös nach Gebühren195 €3.900 €
Eingesparte Stromkosten1.050 €21.000 €
Gesamterlös1.245 €24.900 €

Differenz: Über 6.200 Euro weniger, und das bei optimistischen Annahmen!

Szenario C: Kauf 2027 mit Fokus auf maximalem Eigenverbrauch

Annahmen: Zusätzlicher Speicher (10 kWh, ca. 8.000 € Mehrkosten), Eigenverbrauchsquote 70 %

PositionJährlichÜber 20 Jahre
Einspeiseerlös nach Gebühren90 €1.800 €
Eingesparte Stromkosten2.100 €42.000 €
Gesamterlös2.190 €43.800 €

Szenario C zeigt: Auch ohne feste Einspeisevergütung können Photovoltaikanlagen wirtschaftlich sein – aber nur mit erheblichen Zusatzinvestitionen in Speichertechnik. Der Aufwand und die Komplexität steigen deutlich.

Warum smarte Technologie zur Pflicht wird

Ab 2027 wird intelligente Technik vom Nice-to-have zum Must-have. Smart Meter und Steuerboxen werden voraussichtlich Pflicht, um die Einspeisung präzise steuern und die Netzdienlichkeit nachweisen zu können.

Dynamische Stromtarife werden an Bedeutung gewinnen: Sie setzen Anreize, Strom dann zu verbrauchen, wenn die Sonne scheint und die Preise niedrig sind. Wer seinen Verbrauch clever steuert, spart zusätzlich Geld.

Die Kombination mit Wärmepumpe, E-Auto und Speicher wird zum Königsweg der Eigenverbrauchsoptimierung. Ein E-Auto kann als mobiler Speicher dienen, die Wärmepumpe nutzt günstigen Mittagsstrom für Warmwasser, und der Batteriespeicher überbrückt die Abendstunden.

Diese Eigenversorgungsstrategie ist der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit in der Post-EEG-Ära. Wer seinen Solarstrom selbst nutzt, ist von Börsenpreisen und Direktvermarkter-Gebühren unabhängig, und das ist letztlich mehr wert als jede staatliche Förderung.

Fazit: Du solltest dabei sein!

Die Diskussion um das Ende der Einspeisevergütung zeigt, dass die „Plug-and-Forget”-Mentalität der Solarförderung endet. Die Zukunft gehört dem smarten Eigenverbrauch.

Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:

  • Die feste PV-Einspeisevergütung soll ab 2027 durch CfDs ersetzt werden, noch nicht beschlossen, aber sehr wahrscheinlich
  • Kleine Dachanlagen bis 30 kWp sind besonders betroffen, mit potenziellen Erlösverlusten von bis zu 69 %
  • 2026 ist das letzte Jahr, in dem Du Dir den Bestandsschutz mit 20 Jahren garantierter Vergütung sichern kannst
  • Eigenverbrauch und Speichertechnik werden zum zentralen Wirtschaftlichkeitsfaktor

Die gute Nachricht: PV-Anlagen bleiben auch ohne klassische EEG Förderung wirtschaftlich, wenn Du auf Eigenverbrauch setzt. Bei Strompreisen von über 30 Cent pro Kilowattstunde sparst Du mit jeder selbst genutzten Kilowattstunde mehr, als Dir jede Einspeisevergütung bringen könnte.

Wer seine Anlage heute schon mit Blick auf maximale Eigenversorgung plant, ist für alle kommenden Gesetzesänderungen bestens gerüstet. Ob große Solaranlage oder kompaktes Balkonkraftwerk, mit Speicher, smartem Energiemanagement und dynamischem Stromtarif: Dieses Jahr hast Du noch alle Werkzeuge in der Hand, um sowohl von der Einspeisevergütung als auch von Eigenverbrauchsoptimierungen zu profitieren!

Du möchtest wissen, wie Du die Vorteile der Einspeisevergütung 2026 noch mitnehmen kannst? Lass Dich jetzt individuell beraten und sichere Dir den Bestandsschutz, bevor es zu spät ist.

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Sandra AdamRedakteurin

Für mich ist die Energiewende kein neues Thema: Mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund und Fokus auf Nachhaltigkeit, regionale Wirtschaftskreisläufe und die Agenda 2030 schreibe ich seit 2022 über PV, Wärmepumpen und Balkonkraftwerke.

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