Balkonkraftwerk notstromfähig machen: Jetzt mit neuartigen Speichern so kosteneffektiv wie noch nie

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Dominik Broßell

Redakteur

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Ein Balkonkraftwerk versorgt Dich mit grünem Strom – günstig, nachhaltig und direkt vom eigenen Balkon. Doch was ist, wenn der Strom plötzlich ausfällt? Denn auch wenn Dich eine Mini-Solaranlage auf jeden Fall unabhängiger von Deinem Stromanbieter macht, schalten sich die meisten Balkonkraftwerke bei einem Netzausfall automatisch ab.

Genau hier kommt die Notstromfunktion ins Spiel: Mit einem passenden Speichersystem wie dem GoodWe Athena kannst Du Deine Anlage so erweitern, dass sie Dich auch bei Blackouts weiterhin mit Energie versorgt!

In diesem Artikel zeigen wir Dir, wie Du Dein Balkonkraftwerk notstromfähig machst, welchen Technik Du dafür benötigst und worauf Du bei Deinem Speicher besonders achten solltest. Ob Notstrom, Inselbetrieb oder intelligente Steuerung – wir liefern Dir einen Überblick über alle Optionen, damit Du auch in Krisenzeiten auf der sicheren Seite bist.

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Wie kann ich mein Balkonkraftwerk auch bei Stromausfall nutzen?

Balkonkraftwerke sind in der Regel an das öffentliche Stromnetz gebunden. Das bedeutet: Normalerweise funktioniert eine Mini-Solaranlage nur dann, wenn das öffentliche Stromnetz aktiv ist. Bei einem Stromausfall schaltet sich Dein Wechselrichter automatisch ab, um die Sicherheit im Netz zu gewährleisten. Doch mit der richtigen Ausstattung lässt sich Dein Balkonkraftwerk so erweitern, dass es auch bei einem Stromausfall zuverlässig Strom liefert.

Dafür braucht es jedoch einige spezielle Komponenten

  1. Balkonkraftwerk-Speicher

Ein Balkonkraftwerk-Speicher nimmt überschüssigen Solarstrom auf, der tagsüber erzeugt wird, und stellt ihn bei einem Stromausfall zur Verfügung. Damit Du möglichst lange versorgt bleibst, sollte die Kapazität des Speichers gut auf Deinen täglichen Strombedarf abgestimmt sein.

  1. Notstromfähiger Wechselrichter

Ein Wechselrichter mit Inselbetriebsfunktion sorgt dafür, dass Dein Balkonkraftwerk auch bei einem Stromausfall weiterläuft. Er trennt sich automatisch vom öffentlichen Netz und baut ein eigenes, unabhängiges Stromnetz auf – ideal zur Versorgung Deiner wichtigsten Geräte.

  1. Automatische Umschaltung

Diese Komponente erkennt sofort, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt, und wechselt automatisch auf die Notstromversorgung. Sobald der Netzstrom wieder verfügbar ist, erfolgt die Rückschaltung ebenfalls automatisch – ganz ohne Dein Zutun.

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Wie funktioniert ein Balkonkraftwerk mit Notstromfunktion genau?

Ein Balkonkraftwerk mit Notstromfunktion unterscheidet sich im Aufbau zunächst kaum von herkömmlichen Balkonkraftwerken. Es besteht aus ein oder mehreren Solarmodulen, die auf Flächen wie Balkon, Terrasse oder Garagendach installiert werden können. Diese Module wandeln Sonnenlicht mithilfe von Solarzellen in elektrische Energie um. Der erzeugte Gleichstrom wird anschließend über einen Wechselrichter in haushaltsüblichen Wechselstrom umgewandelt und direkt im Haushalt genutzt.

Kommt zusätzlich ein Stromspeicher zum Einsatz, wird überschüssige Energie nicht sofort ins Hausnetz eingespeist, sondern gespeichert. Das ist besonders praktisch: So kannst Du den Solarstrom genau dann abrufen, wenn Du ihn brauchst – etwa bei einem Schwachlicht oder in den Abendstunden, wenn keine Sonne mehr scheint.

Zusätzlich zu den üblichen Funktionen bietet ein Balkonkraftwerk mit Notstromfunktion den entscheidenden Vorteil, dass es auch netzunabhängig arbeiten kann. Im Falle eines Stromausfalls übernimmt das System nahtlos die Stromversorgung – ganz ohne Energieverluste oder manuelles Eingreifen. Du genießt also alle Vorteile eines klassischen Balkonkraftwerks und profitierst gleichzeitig von zusätzlicher Versorgungssicherheit.

Ein Balkonkraftwerk mit Notstromversorgung ist also nicht nur für Notfälle gedacht. Es erweitert Deine Unabhängigkeit im Alltag und hilft Dir, Deinen Eigenverbrauch gezielt zu steigern. Ob zur Versorgung von Haushaltsgeräten, zum Laden von E-Bikes oder als Puffer in netzschwachen Zeiten – mit der passenden Speicherlösung nutzt Du Deinen Solarstrom einfach flexibler.

Technische Voraussetzungen für die Notstromfähigkeit

Um Dein Balkonkraftwerk notstromfähig zu machen, braucht es nur wenige gezielte technische Anpassungen – aber die müssen genau stimmen. Im Mittelpunkt steht meist ein All-in-One-Speicher wie der GoodWe Athena. Dieses Gerät übernimmt gleich mehrere Aufgaben: Es ersetzt den bisherigen Mikrowechselrichter, speichert überschüssige Solarenergie und sorgt im Notfall dafür, dass Dein Zuhause weiterhin mit Strom versorgt wird – ganz ohne Verbindung zum öffentlichen Netz.

Entscheidend ist dabei, dass der Speicher inselbetriebsfähig ist. Das heißt: Er erkennt einen Stromausfall automatisch und schaltet in den autarken Modus. Dann kannst Du Deine wichtigsten Geräte direkt am Geräte unabhängig und sicher versorgen.

Ein Batteriespeicher ist ohnehin unverzichtbar, um erzeugten Solarstrom zwischenzuspeichern und bei Bedarf abzurufen. Damit Dein System im Ernstfall auch wirklich autark läuft, solltest Du darauf achten, dass Deine Solarmodule ausreichend dimensioniert sind, um den Speicher tagsüber effizient aufzuladen. Idealerweise sollten dafür zwei oder mehr Module angeschlossen werden. Trotzdem darf dabei die maximal erlaubte Einspeiseleistung von aktuell 800 Watt nicht überschritten werden.

Das Beste: Eine aufwendige Elektroinstallation ist nicht nötig. Speicher mit Notstromfunktion wie der GoodWe Athena können einfach mit den Solarmodulen und dem Hausnetz verbunden werden und schon ist Dein Balkonkraftwerk inselfähig.

Schritt-für-Schritt: So machst Du Dein Balkonkraftwerk notstromfähig

Schritt 1: Dimensioniere Deine Anlage richtig

Bevor Du mit der Auswahl der Komponenten beginnst, solltest Du genau überlegen, welche Geräte Du im Notfall mit Strom versorgen möchtest – zum Beispiel Kühlschrank, Licht, WLAN-Router oder Laptop. Prüfe die Leistungsaufnahme dieser Geräte und wie lange sie betrieben werden sollen. Daraus ergibt sich der benötigte Energiebedarf und damit die notwendige Kapazität Deines Speichers sowie die Anzahl und Leistung der Solarmodule. Nur wenn Speicher und Erzeugung optimal aufeinander abgestimmt sind, kannst Du Dich im Ernstfall zuverlässig selbst versorgen.

Schritt 2: Wähle einen inselbetriebsfähigen All-in-One-Speicher

Kaufe am besten einen Speicher, der sowohl den normalen Netzbetrieb als auch den autarken Notstrombetrieb unterstützt. Wichtig ist, dass dieser Speicher direkt mit den Solarmodulen verbunden werden kann und über eine integrierte Notstromfunktion verfügt. Für den Grundbedarf bei Stromausfall solltest Du auf eine Speicherkapazität zwischen 1,5 und 4 kWh setzen – damit sicherst Du Kühlschrank, Licht & Co. zuverlässig ab.

Schritt 3: Entferne den Standard-Wechselrichter und verbinde die Module mit dem Speicher

Ein klassischer Mikrowechselrichter schaltet sich bei Stromausfall automatisch ab. Wenn Du ein bestehendes bereits Balkonkraftwerk mit einem Wechselrichter nachrüsten möchtest, kannst Du das Gerät einfach durch den Speicher ersetzen. Dieser enthält bereits einen eigenen Wechselrichter für den Inselbetrieb. Die Solarmodule werden dann direkt an den Speicher angeschlossen.

Schritt 4: Stelle den Inselbetrieb korrekt ein

Damit Dein System im Notfall zuverlässig arbeitet, muss der Wechselrichter im Speicher richtig konfiguriert sein. Nur so kann er bei einem Stromausfall eigenständig ein stabiles Inselnetz erzeugen, das Solarstrom in Echtzeit verarbeitet und gleichzeitig die Batterie lädt. Viele Systeme übernehmen diesen Schritt automatisch – dennoch lohnt sich ein kurzer Funktionstest im Vorfeld.

Schritt 5: Montage und Inbetriebnahme

Jetzt musst Du Dein System nur noch mit dem Hausnetz verbinden. Die meisten modernen Notstromsysteme setzen auf Plug-and-Play-Lösungen mit vorkonfigurierten Steckverbindungen. Mit einem Speicher wie dem GoodWe Athena kannst Du Dein Balkonkraftwerk in wenigen Handgriffen selbst umrüsten. Im Anschluss lässt sich der Batterspeicher bequem per App einrichten und steuern.

Mit diesen fünf Schritten bist Du bestens vorbereitet – und Dein Balkonkraftwerk wird zur verlässlichen Stromquelle, auch wenn das Netz mal streikt.

Fazit: Balkonkraftwerk notstromfähig machen ist einfacher als gedacht

Ein notstromfähiges Balkonkraftwerk ist mehr als nur eine praktische Ergänzung – es ist Deine persönliche Absicherung für den Ernstfall. Ob bei Stromausfällen durch Wetterextreme, technische Defekte oder unvorhergesehene Krisen: Mit der richtigen Ausstattung versorgst Du Deine wichtigsten Geräte zuverlässig weiter – vom Kühlschrank bis zum Router.

Und das Beste: Die Umrüstung ist dank moderner Plug-and-Play-Systeme einfacher als Du denkst. Mit einem intelligenten All-in-One-Speicher wie dem GoodWe Athena bist Du optimal gerüstet – nicht nur für den Notfall, sondern auch für einen effizienteren Eigenverbrauch im Alltag.

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Häufige Fragen

Wie kann ich mein Balkonkraftwerk bei Stromausfall nutzen?

Damit Dein Balkonkraftwerk auch bei einem Stromausfall funktioniert, brauchst Du eine Kombination aus Batteriespeicher und Wechselrichter mit Notstromfunktion. Die Batterie speichert tagsüber erzeugten Solarstrom, während der spezielle Wechselrichter diesen bei Netzausfall automatisch in haushaltsüblichen Wechselstrom umwandelt – ganz ohne Verbindung zum öffentlichen Netz.

Ist ein Balkonkraftwerk grundsätzlich notstromfähig?

Nein, handelsübliche Balkonkraftwerke sind ohne zusätzliche Komponenten nicht notstromfähig, da sie eine aktive Netzverbindung benötigen. Erst mit einem passenden Speicher und einem inselbetriebsfähigen Wechselrichter kannst Du Dein System so ausstatten, dass es auch im Blackout zuverlässig Strom liefert.

Kann ich ein Balkonkraftwerk komplett autark betreiben?

Ja, mit der richtigen Technik kannst Du Dein Balkonkraftwerk inselbetriebsfähig machen – also unabhängig vom Stromnetz. Voraussetzung ist ein Speicher mit ausreichender Kapazität und ein Wechselrichter, der eigenständig ein Inselnetz erzeugen kann. So versorgst Du Deine wichtigsten Geräte auch dann, wenn das Netz ausfällt.

Welche Geräte lassen sich im Notstrombetrieb betreiben?

Welche Geräte Du versorgen kannst, hängt von der Kapazität Deines Speichers und der Leistung des Notstromausgangs ab. Typische Geräte sind Kühlschrank, WLAN-Router, Lichtquellen oder Laptop. Großverbraucher wie Heizlüfter oder Waschmaschinen sind hingegen oft ungeeignet, da sie den Speicher zu schnell entladen würden.

Wie viel kostet die Nachrüstung zur Notstromfunktion?

Die Kosten für die Nachrüstung hängen stark vom gewählten System ab. Im Vergleich zu anderen leistungsstarken Komplettlösungen mit integrierter Notstromfunktion gehört der GoodWe Athena mit 1,92 kWh und einem Preis von unter 629 € zu den günstigsten Systemen am Markt.

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Dominik BroßellRedakteur

Als euer Experte für Solartechnik und erneuerbare Energien informiert euch Dominik regelmäßig im priwatt-Blog über alles Wissenswerte rund um die Themen Balkonkraftwerk, PV, Stromtarife, Batteriespeicher und Co.

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