Monokristalline Solarmodule Definition - priwatt Glossar

Monokristalline Solarzellen sind eine Art von Photovoltaik-Zellen, die aus einkristalligem Silizium hergestellt werden. Diese Art von Solarzellen sind auf dem derzeitigen Markt die effizientesten bei der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie und werden daher häufig in Solarmodulen verwendet.
Monokristalline Solarmodule nutzen den effizientesten Zelltyp
Monokristallines Silizium ist ein Material mit einer einheitlichen Kristallstruktur, was es von polykristallinem Silizium unterscheidet. Da alle Atome in einer monokristallinen Solarzelle in dieselbe Richtung ausgerichtet sind, kann das Licht besser durch das Material hindurchgelangen, was die Effizienz erhöht.
Die Herstellung von monokristallinem Silizium ist jedoch kostenintensiv und aufwändig. Hierfür wird das Silizium in Form von Ingots hergestellt, die wiederum in kleinere Wafer geschnitten werden. Diese Wafer werden dann weiter bearbeitet und mit einer Kontaktschicht versehen, um die Steuerung des Stromflusses zu ermöglichen.
Ein großer Vorteil von monokristallinen Solarzellen ist ihre hohe Effizienz bei der Stromgewinnung. Sie können bis zu 22% des einfallenden Sonnenlichts in elektrische Energie umwandeln, was mehr ist als alle anderen Solarzellenarten. Dies bedeutet, dass bei gleicher Fläche weniger Solarzellen benötigt werden, um die gleiche Menge an Strom zu produzieren.
Monokristalline Solarzellen haben auch eine längere Lebensdauer als ihre polykristallinen Pendants und sind weniger anfällig für Leistungsminderungen durch Wärme und andere äußere Einflüsse. Darüber hinaus haben sie einen geringeren Platzbedarf und sind somit eine gute Wahl für Balkon- oder Dachinstallationen, bei denen der Platz knapp ist.